
„Die eigene Leistung muss stimmen!“
Die VSG Coburg/Grub gastiert beim Deutschen Meister der Jahre 1995 und 1996, dem ASV Dachau. Der frühere deutsche Vorzeigeverein erreichte 1996 sogar das Championsleaguefinal musste aber wenig später aus finanziellen Gründen kleinere Brötchen backen und spielt nun seit einigen Jahren „nur noch“ in der der zweithöchsten deutschen Spielklasse.
Auf Augenhöhe
Die Münchner Vorstädter, zu deren Aufgebot auch der Ex-VSG‘ler Torsten Pohl gehört, hatten einen schlechten Start in die Saison und vor allem gegen die TOP-Teams wenig zu bestellen. In den letzten beiden bayrischen Duellen gegen VCO Kempfenhausen (3:2) und den TSV Friedberg (3:1) konnten sie aber zweimal als Sieger vom Feld gehen und haben nun, wie die VSG, drei Siege auf dem Konto. Wegen der geringeren negativen Punkte (9./6:8) steht der ASV einen Platz vor dem Team aus Coburg (10./6:10).
Für Volker Pohl ist es ein sportliches Wiedersehen mit seinem Sohn Torsten, der beim ASV Dachau als Libero aktiv ist. Wenn es nach Co-Trainer Volker Pohl geht, wird die Serie der Oberbayern aber in diesem Spiel ein Ende haben: „Gegen meinen Sohn Torsten anzutreten, ist natürlich immer etwas besonders, natürlich gibt es bei solchen Spielen immer eine familieninterne Rivalität. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass die VSG, wie in den letzten Jahren, als Torsten mit MTV München gegen uns gespielt hat, wieder als Sieger vom Feld gehen wird!“
Konzentration ist gefordert
Trainer Milan Maric hat unter der Woche im Mannschaftstraining noch mal mit jedem Spieler einzeln gesprochen und seine Erwartungen bis zur Winterpause verdeutlicht: „mindestens 6 Punkte aus vier Spielen!“
Die Mannschaft zeigt im Training wieder aufsteigende Leistungen und jeder will wieder so hart als möglich für den Erfolg arbeiten. Dabei sind 6:10 Punkte kein Beinbruch, da man die direkten Konkurrenten, um den Klassenerhalt Dachau, Friedberg, Stuttgart und Kempfenhausen noch in der Vorrunde als Gegner hat. „Das sind Bigpoint-Spiele, hier geht es nicht um zwei sondern um vier Punkte. Der Schlendrian, der sich in den letzten drei Spielen eingeschlichen hat, wird gegen Dachau sicher verschwunden sein. Die eigene Leistung muss einfach stimmen.“, beschreibt es VSG-Kapitän Torsten Spiller.
Fast alle sind fit!
Die Spieler der VSG müssen sich sicher keine Sorgen machen, wenn es gelingt das eigene Leistungsvermögen abzurufen. Die Annahmegenauigkeit, die in den letzten drei Spielen der Anfang allen Übels war, wurde in dieser Woche verstärkt trainiert, um mit neuem Mut und Selbstvertrauen nach Oberbayern zu reisen. Bis auf Daniel Lottes, der erst nächste Woche wieder ins Training einsteigen wird, sind alle Spieler fit und haben auch ihre kleineren Verletzungen überwunden. Ein Sieg in Dachau wäre richtungsweisend für den Rest der Hinserie und würde sicher für die weiteren Aufgaben neues Selbstvertrauen bringen. Das Zeug dazu hat die VSG Coburg/Grub allemal!
Aufgebot:
Köhler, Speta, Spiller, Gudas, Kessel, Nürnberger, Henke, Meuter, Kucera, Ickerot, Reinsch, Schuhmann
Trainer: Milan Maric
Co-Trainer: Volker Pohl


















