
Vorbericht zum Spiel gegen Mendig, 15.12.2011, von Jeannette Feyler:
Das letzte Spiel vor der Weihnacht
Sie beendet am Samstagabend in der HUK-Arena mit dem letzten Heimspiel 2011 das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte. Gegen den Tabellennachbarn VC Eintracht Mendig hofft das Team von Trainer Milan Maric natürlich auf einen abschließenden Sieg, um sich in der 2. Volleyball-Bundesliga möglicherweise sogar bis auf den 6. Tabellenplatz vorschieben zu können. Als Neuling schlug sich das VSG-Team bisher achtbar. Voller Optimismus ist das Grüber Urgestein Torsten Spiller: „Meine Jungs und ich werden den Vorjahresmeister auf jeden Fall versuchen zu stürzen!“
Nicht zu leicht nehmen! Die Tabellensituation ist nicht ausschlaggebend!
Am Samstag, um 19.30 Uhr treffen sie zu Hause auf die Mannschaft aus der Eifel und wollen unbedingt die Punkte in Oberfranken behalten. Der letztjährige Meister will diese Saison nicht so richtig auf Touren kommen. Mit nur acht Punkten hängt das Team recht weit am Ende der Tabelle (derzeit Platz 10). „Mit der gewohnt guten Leistung der Mannschaft sicher eine machbare Aufgabe, zumal wir zu Hause bisher eine Bilanz von drei Siegen bei einer Niederlage aufweisen können“, so der Vorsitzende der VSG André Dehler.
Max und Beni fehlen. Daniel kommt zurück
Denkt man sich die Sache einfach, dann mag das wie ein leichtes Spiel ausschauen. Doch die VSG muss auf zwei Spieler verzichten. Der 22-jährige Außenangreifer Max Meuter hat sich beim Spiel gegen Kempfenhausen, am 26. November bei einer Blockaktion den kleinen Finger luxiert. Die Diagnose lautet: Kapselriss mit knöchernem Ausriss. Er muss für 3 Wochen eine Gipsschiene tragen und hat 6 Wochen Sportverbot. Der in den letzten Spielen als Libero eingesetzte Beni Kucera, ist beim letzten Heimspiel der Vorrunde auch nicht mit von der Partie. Daniel Lottes hingegen ist jetzt wieder voll im Training, er war gegen Friedberg bereits wieder auf der Bank und könnte, wenn der Trainer Milan Maric dies bestimmt, wieder für die VSG punkten. Ob er die Mannschaft mit seinen Blockqualitäten verstärken wird, wird der Samstag zeigen. Libero Philipp Schuhmann war die letzte Woche krank, ist aber diese Woche wieder ins Training eingestiegen.
Die Tür nach oben wieder öffnen
Wichtig ist, dass auch diesmal wieder viele Zuschauer kommen, damit diese, die in dieser Liga wohl einzigartigen Stimmung in der HUK-Coburg-Arena erzeugen können. Vom Fanclub Hölle Nord gibt es diesmal grünen Glühwein und für die ersten 200 Zuschauer eine grüne Zipfelmütze gratis. „Ansonsten ist es wieder ein 4-Punkte-Spiel gegen einen Gegner der hinter uns liegt und zeitweise zu den Abstiegskandidaten zählte, obwohl sie noch letztes Jahr Meister der 2. Bundesliga waren und nur aus finanziellen Gründen nicht in die 1. Liga aufsteigen konnten!“, so der VSG-Kapitän Torsten Spiller. Er hofft aber anderseits, „das Ding zu schaukeln und die Punkte über Weihnachten in Coburg zu behalten“.
Aufgepasst!
Aus dem Lager des Gegners war aber letzte Woche nach dem zweiten Sieg in Folge ein Aufatmen zu hören, sie besiegten mit 3:1 den TSV Friedberg. Der VC Eintracht Mendig hatte seine sieben Partien währende Niederlagenserie in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd schon in der Woche davor mit 3:0-Sieg daheim gegen das punktlose Schlusslicht VCO Kempfenhausen beendet. Durch eine Steigerung im Block-Feldabwehr-Bereich, ließen sie auch Friedberg kaum Angriffspunkte. „Das war deutlich besser als in den Wochen davor“, erklärte der Eintracht-Trainer Bernd Werscheck. „Die Mannschaft hat Leidenschaft und Einsatz gezeigt“, so der VC-Coach. Die Seuchenserie scheint nun für Mendig vorbei zu sein. Ihr Ziel ist es, bis zur Winterpause zehn Zähler auf dem Konto zu haben. Dafür muss der VC Eintracht sein letztes Spiel beim Aufsteiger VSG Coburg/Grub aber auch noch gewinnen. „Wir können die VSG schlagen, wenn wir in Coburg an unsere Leistung der beiden letzten Heimspiele anknüpfen“, ließ der starke VCM-Angreifer Peter Wolf nach dem letzten VC-Heimsieg verlautbaren. Dagegen hält VSG-Vorsitzender André Dehler: „Wir werden mit unserer gewohnten Home-Power antreten und somit nahtlos an die Leistung unserer anderen Heimsiege anknüpfen. “
„Ich möchte mich mit einer Prognose zum Ausgang der Partie nicht zu weit aus dem Fenster lehnen! Aber es kommt immerhin der letztjährige Meister, bei dem ein Heimsieg ungeachtet des Saisonverlaufs sensationell wäre!“, meint hingegen der 2. VSG-Vorsitzende Sebastian Brückner. Sein Motto ist – „erst kleinere Brötchen backen und hinterher können wir immer noch auf die Kacke hauen“.
Um die Volleyballer der VSG Coburg/Grub zu unterstützen sind auch diesmal wieder Karten an folgenden Vorverkaufstellen erhältlich: OMV-Tankstelle auf der Lauterer Höhe, Optik Activ Geyer, am Markt und im Landgasthof Goldene Rose in Grub am Forst.
Aufgebot VSG Coburg/Grub:
Philipp Schuhmann, Steffen Reinsch, Jonas Ickerott, Daniel Lottes , Marko Henke, Hansi Nürnberger, Lukas Gudas, Timo Köhler, Patrick Speta, Torsten Spiller, Max Kessel. – Es fehlen:. - Max Meuter (verletzt) und Beni Kucera (privat verhindert). - Trainer: Milan Maric. – Co-Trainer: Volker Pohl.
Aufgebot VC Eintracht Mendig:
Sven Dick, Philipp Alsdorf, Christoph Schwenk, Simon Rüd, Mario Birk, Niklas Rademacher, Peter Nogueira Schmid, Davic Meder, Manuel Handels, Tom Julius Werscheck, Sven Wilmers, Konstantin Skok, Sebastian Voß, Peter Wolf, Silvio Schultze. - Trainer: Bernd Werscheck. - CoTrainer: Niklas Rademacher.


















