
VSG Coburg/Grub trifft auf den Tabellenführer Dresden
Am Samstag, 8. Oktober, fahren die Volleyballer der VSG Coburg/Grub zu ihrem dritten Auswärtsspiel in die Landeshaupt Sachsens, um gegen den VC Dresden (19.30 Uhr) anzutreten. Mit dem Selbstvertrauen des Siegers, der letzten Heimspielpartie gegen TuS Durmersheim im Rücken, gehen die Vestestädter ins Spiel gegen den VC Dresden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung ist der Garant für einen Auswärtssieg gegen ein, in dieser Saison verstärktes Team, das man durchaus zu den Favoriten zählen muss. Dresden führt momentan die Tabelle der 2. Bundesliga Süd mit einer reinen Weste an. Drei Spiele, drei Siege, so die brillante Statistik der Elbflorentiner. Wobei der letzte Sieg gegen Friedberg sogar in nur 67 Minuten eingefahren wurde. Dresden hat seine junge Truppe in dieser Saison um einige erfahrene Spieler verstärkt. Unter anderem mit dem erstligaerfahrenen Zuspieler Sven Dörendahl, der gebürtige Berliner kam aus der 2. Mannschaft von Bad Dürrenberg nach Dresden. Er hat sich nach der zweiten Schulter-OP vor zwei Jahren Richtung Dresden orientiert und fungiert da auch als Trainer.
Die Dresdner-Mannen haben, trotz ihrer Mannschaftsverstärkung und der daraus resultierenden Leistungssteigerung in dieser Saison (Tabellenplatz 11 in der letzten Saison), durchaus Respekt vor der VSG. Die in ihren Augen eine erfahrene Truppe mit einigen Bundesliga-erfahrenen Spielern ist. „Den Namen ,Aufsteiger' haben die Coburger nicht verdient", so der Dresdner Teammanager Rolf Hiecke. Seiner Meinung nach wird das Match am Samstag in Sporthalle Gamigstraße ein Spiel auf Augenhöhe sein. „Der Erste spielt gegen den Vierten, uns trennen nur zwei Punkte Unterschied." Die Dresdner sind schon im 5. Jahr in der 2. Volleyball-Bundesliga und wissen genau wie der Gegner einzuschätzen ist. „Coburg macht seinen Weg", da ist sich Hiecke sicher. „Sie werden am Ende der Saison unter den ersten fünf sein", wagt der Teammanager Hiecke eine Prognose. Das die Niederlage in Grafing auch für ihn unterverständlich war, gibt er kund, „die VSG-Jungs waren eindeutig die bessere Mannschaft". Obwohl Grafing in dieser Saison schon heimlich als der große Aufstiegs-Favorit gehandelt wird, war das „ein typischer Grafinger Sieg halt", so Hiecke.
Wahrscheinlich muss Dresden am Samstag bedauerlicherweise auf seinen Libero Robert Went verzichten. Sein Einsatz ist aufgrund einer Knieverletzung noch fraglich.
Doch all dies wird die jungen Volleyballer um Trainer Milan Maric nicht schrecken. Sie können sich wie immer auf ihre Stärken und ihren unbedingten Siegeswillen verlassen. Denn die Statistik belegt es eindeutig, die VSG Coburg/Grub hat momentan als Neuling der Liga bereits Tabellenplatz vier inne, mit einer sagenhaften Ballstatistik von 282:244 Bällen. „Wir sind heiß auf jedes Spiel und dadurch, dass jeder Gegner für uns ein neuer ist, sind wir immer hochmotiviert dem Gegner zu zeigen „wo die Wurst wächst", so die Aussage von Kapitän Torsten Spiller. Die moralische Stärke und die Mannschafts-Stimmung sind nach dem letztwöchigen Heimsieg-Debüt natürlich noch besser als sonst. Und um die Grüber Volleyballer zu unterstützen wird diesmal sogar ein Fanbus zur Unterstützung mit in die Volleyballhochburg an der Elbe reisen. Die Frauenmannschaft der Dresdner spielt sogar in der 1. Damen Volleyball-Bundesliga. Der Universal-Spieler Spiller weiß aber auch, das sich niemand auf seinen Lorbeeren ausruhen darf. Neues Spiel, neuer Kampf. „Natürlich ist Dresden eine sehr gute Mannschaft, die bisher noch keinen Satz abgegeben hat, aber wenn wir unsere Leistung der letzten drei Spiele abrufen können, sehe ich auch in Dresden eine Chance zu gewinnen", so Spiller. Trainer Maric und sein Co Volker Pohl können zum Auswärtsspiel personell aus dem Vollen schöpfen, der komplette Kader ist fit, motiviert und verletzungsfrei in Dresden dabei. Auf die Frage nach einer besonderen Taktik gegen eine so ligaerfahrenen Truppe meinte der VSG-Kapitän nur: „Immer zwei Punkte mehr zu haben als Dresden! Dann werden wir auch eine Chance haben zu siegen."
Aufgebote für das Spiel in der 2. Volleyball Bundesliga Süd:
VSG Coburg Grub gegen VC Dresden, am Samstag, 8. Oktober, um 19.30 Uhr, in der Sporthalle Gamigstraße in Dresden.
VSG Coburg/Grub: Philipp Schuhmann, Steffen Reinsch, Jonas Ickerott, Maximilian Meuter, Marko Henke, Hans-Peter Nürnberger, Daniel Lottes, Lukas Gudas, Timo Köhler, Patrick Speta, Torsten Spiller, Benjamin Kucera, Max Kessel. - Trainer: Milan Maric. – Co-Trainer: Volker Pohl.
VC Dresden: Sven Dörendahl (Spielertrainer), Martin Merkel, Tino Walter, Eric Grosche, Paul König, Tom Klopfer, Thomas Schober, Philip Collin, Daniel Schmitt, René Andörfer, Felix Pauli, Martin Kroß, Klaus Kunert, Vincent Wolf, Tim Boerrnert. - Es fehlt: Robert Went (verletzt). – Trainer: Sven Dörendahl. - Co-Trainer: Stefan Thormeyer.
Wer noch Lust hat die VSG an der Elbe zu unterstützen, der kann sich telefonisch bei Michael Dehler (09560/8668) melden.


















