Die Schmiede zu Gast beim Senkrechtstarter!

Am Mittwochabend um 19:30 Uhr treten die Coburger Volleyballer in der Fraport Arena gegen den Aufsteiger United Volleys RheinMain an. Das Team von Trainer Michael Warm war im letzten Jahr Vizemeister der 2. Bundesliga und schaffte so den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Mit einem stark erhöhten Etat von ca. 750.000€, einem runderneuerten Team mit neun Neuzugängen und dem Umzug in die Fraport Arena blieb allerdings aus dem Vorjahr kaum noch etwas von der Aufstiegsmannschaft der TG Rüsselsheim übrig.

Das Projekt UnitedVolleys RheinMain ist der zweite Versuch hochklassigen Volleyball im Rhein-Main-Gebiet zu etablieren. Von 2007 bis 2011 gab es schon einmal den Zusammenschluss des VC Wiesbaden und der TG Rüsselheim zu den damaligen RheinMain Volleys. Hauptverantwortlich für den erneuten Vorstoß ist Jörg Krick, der mit Sponsorengeldern seiner IT-Firma und einem neuen Konzept einige Sponsoren an Land ziehen konnte. Sein 17-jähriger Sohn Tobias spielt in der Mannschaft der UnitedVolleys RheinMain als Mittelblocker und bringt mit 2,11 m gute Voraussetzungen für einen Volleyballspieler mit. Die Mannschaft setzt sich des Weiteren aus einigen jungen Talenten und erfahrenen Akteuren zusammen. Besonders Nationalspieler Christian Dünnes und Lukas Bauer gehören zu den Stützen des Teams.

Im Spiel gegen die VSG Coburg/Grub sind die United Volleys als Tabellendritter klarer Favorit. Lediglich gegen die Topteams aus Berlin und Friedrichshafen und gegen den TSV Herrsching mussten bisher Niederlagen verkraftet werden.

Vor allem der 3:0-Heimsieg der Herrschinger sollten der VSG aber Mut machen, dass man mit einer couragierten Leistung dennoch Punkte aus der Fraport Arena mitnehmen kann.

Beim Vorbereitungsturnier in Coburg im Oktober 2015 trafen die beiden Mannschaften schon einmal aufeinander und seinerzeit konnte die VSG knapp gewinnen. Allerdings fehlten damals die beiden Nationalspieler Jan Zimmermann und Christian Dünnes. Auf Jan Zimmermann werden die UnitedVolleys auch diesmal verzichten müssen, denn der 22-jährige befindet sich nach seiner Meniskus-OP im Dezember erst im Aufbautraining. Die Position des Spielmachers wird somit der 19-jährige Jannis Hopt übernehmen. Beim 3:0-Sieg im letzten Saisonspiel gegen Mitteldeutschland zeigte der junge Zuspieler bereits sein Talent.

Die Coburger Volleyball haben die knappe 1:3-Niederlage gegen Berlin im Heimspiel schnell abgehakt und bereiten sich intensiv auf das Auswärtsspiel in Frankfurt vor. Trainer Itamar Stein muss dabei weiterhin auf Tom Weber (Fingerbruch) verzichten. Zudem ist Kapitän Noah Baxpöhler aufgrund seiner gebrochenen Nase nur bedingt einsatzfähig. Es wird in dieser Begegnung in erster Linie darauf ankommen Nationalspieler Christian Dünnes im Block in den Griff zu bekommen, denn an guten Tagen kann er ein Spiel fast alleine entscheiden.

Trainer Itamar Stein: „Wir haben ein schweres Auswärtsspiel in Frankfurt vor uns, aber ich freue mich auf die Herausforderung. Der Aufsteiger hat einen sehr starken Kader zusammengestellt und steht zu Recht auf dem dritten Tabellenplatz. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass wir die spielerische Qualität haben mit den United Volleys mitzuhalten!“

Die Fans der VSG haben wie immer die Möglichkeit die Begegnung im Livestream auf sportdeutschland.tv verfolgen!

 

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. Fotografen

VSG verliert trotz großem Kampf gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Berlin mit 1:3-Sätzen!

Im ersten von drei Spitzenspielen im Monat Januar musste Trainer Itamar Stein in diesem Spiel auf seinen Kapitän Noah Baxpöhler verzichten. Der VSG-Kapitän, der Anfang Januar im Trainingslager der Nationalmannschaft weilte, musste aufgrund einer Augenverletzung passen und stand lediglich mit Maske am Spielfeldrand um sein Team moralisch zu unterstützen. Dezember-Neuzugang Ryan Thompson nahm für ihn seinen Platz in der Startformation ein.

Die VSG Coburg/Grub zeigte schon zu Beginn des Spiels, dass man sich gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Berlin nicht kampflos geschlagen geben will. Die Hauptstädter, die in 10 Spielen erst 4 Sätze abgegeben hatten, begannen mit ihrer Stammformation und zeigten damit, welchen Respekt man vor den Schmieden aus Coburg hatte. Von Beginn an konnte sich der sechsmalige Deutscher Meister aus Berlin nicht merklich absetzen, denn die VSG-Annahme stand sicher und der eiserne VSG-Block packte das ein ums andere Mal kräftig zu. Bis zum Spielstand von 20:20-Punkten waren beide Team gleichauf, bevor zwei leichte Fehler der heimischen VSG einen 25:23-Satzerfolg für Berlin ermöglichte.

In Satz Nummer Zwei zeigte sich dann ein ähnliches Bild, die VSG stellte sich mit Kampfgeist und eisernem Willen dem Favoriten entgegen und zur Satzmitte zahlte sich die Beharrlichkeit der Hausherren schließlich aus. Mit druckvollem Aufschlagspiel brachten die Coburger den Tabellenführer nun kurzzeitig aus dem Konzept und das Heimteam zog mit 22:17-Punkten davon. Das Team von Trainer Itamar Stein ließ sich die Chance auf den Satzgewinn nun nicht mehr nehmen und konnte den zweiten Satz deutlich mit 25:18-Punkten für sich entscheiden.

Nach der Pause kam Berlin mit Wut im Bauch aus der Kabine und setzte die VSG nun mehr unter Druck. Der Berliner Block hatte die VSG-Angreifer nun besser um Griff und so konnte sich Berlin einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Zwar kam das Team von Coach Itamar Stein zum Satzende wieder besser ins Spiel aber Kostolani & Co konnten den Satzverlust nicht mehr vermeiden.

Im vierten Satz kämpfte die VSG weiter verbissen um gegen das Spitzenteam aus Berlin im Spiel zu bleiben. Viele umkämpfte Ballwechsel bekamen die Volleyballfans in der Arena nun zu sehen. Zur Satzmitte lagen die Hausherren lediglich zwei Punkte hinter dem Favoriten aus der Hauptstadt. Die Berliner konnten in dieser Phase allerdings nochmal einen Gang hochschalten und konnten nun vor allem die engen Ballwechsel für sich entscheiden. Schließlich mussten sich die Coburger Bundesligavolleyballer trotz einer tollen Leistung mit 1:3-Sätzen gegen die Berlin Recycling Volleys geschlagen geben.

Die VSG Coburg/Grub steht trotz der Niederlage weiterhin mit drei Punkten Vorsprung auf dem sechsten Tabellenplatz der 1. Volleyball Bundesliga, die Berliner dagegen stehen weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Trainer Itamar Stein: „Wir haben heute sehr gute Leistung gebracht, die leider gegen ein starkes Berliner Team nicht zum Sieg gereicht hat. Wir haben den BR Volleys ihren fünften und deutlichsten Satzverlust in dieser Saison beigebracht. Ich denke darauf können wir trotz der Niederlage sehr stolz sein!“

VSG-Geschäftsführer Jürgen Teuber: „Trotz der knappen Niederlage haben wir heute wieder tollen und packenden Spitzensport gesehen. Ich bin überzeugt, dass wir noch viele spannende und hochklassige VSG-Spiele in der Arena erleben dürfen und hoffentlich bald wieder mit dem besseren Ende für unsere Jungs!“

MVP’s:
Ariel Katzenelson (VSG Coburg/Grub), Ruben Schott (Berlin Recycling Volleys)

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen

 

Glutheißer Januar für Volleyballschmiede der VSG Coburg/Grub!

Die Bundesligavolleyballer der VSG Coburg/Grub starten am Samstagabend, 16.01.2016 um 19:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Berlin Recycling Volleys in das neue Jahr 2016. Der Championsleague-Teilnehmer und sechsmalige Deutsche Meister von aus Berlin hielt sich bisher in der Bundesliga komplett schadlos und steht mit 10 Siegen aus 10 Spielen souverän an der Tabellenspitze. Die Hauptstädter mussten zudem von 34 gespielten Sätzen nur vier Sätze abgeben. Das mit Nationalspielern gespickte Team des italienischen Trainers Roberto Serniotti hat sich das Ziel gesetzt den deutschen Meistertitel vom VfB Friedrichshafen zurückzuholen und zeigte sich seit Saisonstart als absoluter Meisterschaftsfavorit. Die Favoritenrolle in dieser Begegnung in der Arena ist also klar verteilt und die VSG-Spieler können im ersten Spiel der Rückrunde befreit aufspielen.

Die VSG Coburg/Grub, die sich derzeitig auf dem sechsten Tabellenplatz befindet und mit 15 Punkten auf Playoffkurs liegt, kann gegen die Berliner frei aufspielen. Das Team von Trainer Stein hat kurz nach Jahreswechsel das Training wieder aufgenommen und fast alle Spieler sind fit für die Rückrunde. Einzig Tom Weber muss nach seinem Fingerbruch im November noch pausieren, will aber Ende Januar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Das junge VSG-Team hat sich seit Sommer hervorragend entwickelt und ist eine eingeschworene Einheit auf dem Spielfeld.

Trainer Itamar Stein betrachtet die BR Volleys als guten Auftaktgegner in die Rückrunde. „Es ist immer toll gegen europäische Topteams zu spielen. Ich habe das schon als Spieler geliebt und als Trainer ist das noch genauso. Wir sind klarer Außenseiter in diesem Spiel und unser Ziel muss es sein mit einer guten Leistung den Berliner so lange wie möglich Paroli zu bieten. Ich denke, es wird wieder viele spektakuläre Ballwechsel geben auf die sich unsere Fans freuen können!“

Im Januar wartet auf die Coburger Volleyball ein hartes Auftaktprogramm in die Rückrunde. Die weiteren Gegner sind der Drittplatzierte United Volleys RheinMain am 24.01. auswärts und der deutsche Rekordmeister Friedrichshafen am 30.01. in der heimischen Arena.

Pressesprecher André Dehler: „Die Mannschaft hat ein schweres Auftaktprogramm und sollte sich in diesen Spielen auf ihre eigenen Stärken konzentrieren. Wir haben eine gute Hinrunde gespielt und werden uns nun auch bei der ein oder anderen Niederlage gegen Spitzenteams nicht verrückt machen!“

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen

VSG unterliegt sehr stark aufspielenden Netzhoppers aus KW-Bestensee!

Das hatte sich die Mannschaft von Trainer Itamar Stein und die mitgereisten Fans ganz anders vorgestellt. Anstatt weitere Punkte mit nach Coburg zu nehmen, musste die VSG Coburg/Grub eine klare 0:3-Niederlage einstecken.

Die Coburger konnten im ersten Satz das Spiel offen gestalten und trotz eines kleinen Rückstandes zur Satzmitte schaffte es die Mannschaft um Kapitän Noah Baxpöhler kurz vor Satzende in Führung zu gehen. Leider zeigte das Heimteam nun ihr bestes Volleyball und hatte vor heimischer Kulisse bei den entscheidenden Punkten die besseren Nerven. Am Ende verloren die Schmiede den ersten Satz mit 23:25-Punkten und brachten den Gegner damit ins Spiel.

Im zweiten Satz hatte der VSG-Block große Mühe mit den Angriffen von Matthias Böhme, der wiederholt zum Punkterfolg kam. Zudem hatte Trainer Mirko Culic mit Sebastian Krause einen Neuzugang zur Verfügung, der die Qualität des Heimteams nochmal entscheidend erhöhte. Die VSG-Spieler allen voran Lubos Kostolani versuchten zwar wie in den vergangenen Partien über den Kampfgeist zurück ins Spiel zu finden, doch alle taktischen Umstellungen brachten diesmal nichts ein. Am Ende ging auch der zweite Durchgang an die Hausherren. Im dritten Satz waren die Vestestädter nun völlig von der Rolle und obwohl Bestensee natürlich sehr gut spielte, konnte man die Leistung der VSG in diesem Satz nur als desolat bezeichnen. Nach nur etwas mehr als 70 Minuten Spielzeit musste Trainer Itamar Stein seine dritte Saisonniederlage notieren und hat für die nächsten drei spielfreien Wochen nun einige Punkte an denen er ansetzen muss. Vielleicht ist es für die VSG der Dämpfer zur richtigen Zeit, um die Konzentration für die Rückrunde wieder hoch zu halten.

Trainer Itamar Stein: „Der Knackpunkt war meiner Meinung nach der 1. Satz in dem wir schon 22:20 geführt haben und dann den Satz noch abgegeben haben. Danach kamen Königswusterhausen immer besser ins Spiel und tankten Punkt für Punkt mehr Selbstvertrauen. Wir haben die KW-Neuzugang Sebastian Krause und Mathhias Böhme nicht in den Griff bekommen, KW hat gut gespielt und damit verdient gewonnen!“

Die Niederlage gegen Königswusterhausen ist ärgerlich, allerdings sind die Schmiede aus Coburg mit 15 Punkten weiterhin deutlich über dem Soll und stehen mit sechs Punkten Vorsprung auf die Verfolger auf dem sechsten Tabellenplatz. Dieser Platz würde reichen, um direkt in die Playoff-Spiele zu kommen und damit das Saisonziel auf direktem Wege zu erreichen. Damit die VSG Coburg/Grub diesen Platz gegen die Verfolger aus Bühl und Herrsching verteidigen kann, muss in den nächsten Wochen im Training weiterhin am Limit gearbeitet werden. Trotz der Niederlage in Berlin ist es der VSG allerdings zuzutrauen in der 1. Bundesliga weiterhin eine tragende Rolle zu spielen und auch Spitzenteams zu ärgern. Im Januar warten die Heimspiele gegen die Championsleague-Teilnehmer Berlin (16.01.) und Friedrichshafen (30.01.) auf die VSG Coburg/Grub, die sowohl für das Team als auch für die Fans sehr große Highlights sind.

VSG-Geschäftsführer Jürgen Teuber zieht Bilanz: „Wir haben in dieser Saison sehr viel Freude mit der Mannschaft gehabt. Leider haben sie im letzten Spiel vor Weihnachten ihr Leistung nicht abrufen können und das wird auf diesem Niveau sofort bestraft. Ich bin dennoch sehr zufrieden mit dem Verlauf der Hinrunde und kann mit 15 Punkten und Tabellenplatz 6 prima Weihnachten feiern. Nach intensiven Wochen freue ich mich jetzt auch auf ein paar ruhige Tage mit der Familie und wünsche allen Fans, Sponsoren, Vorstandskollegen und natürlich der Mannschaft und dem Trainerteam ein Frohes Fest.“

 

MVP:
Lubos Kostolani (VSG Coburg/Grub, 50% Punktquote im Angriff)
Matthias Böhme (Netzhoppers-KW Bestensee, 58% Punktquote im Angriff)

Für die VSG spielten:
Katzenelson, Kwiechien, Kostolani, Schattenberg, Thompson, Davis, Baxpöhler, Hrinak, Mauler, Schippmann, Tille

 

 

Text: André Dehler

Foto: Oliver Pieschel

 

VSG gastiert in Bestensee!

Am Samstagabend steht für die Coburger Volleyballer der letzte Spieltag im Kalenderjahr 2015 auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Itamar Stein reist dazu in die Berliner Vorstadt zu den Netzhoppers. Der bisherige Saisonverlauf der beiden Teams geht zeigt dabei einige Gegensätze. Während die VSG-Schmiede mit 6 Siegen und 15 Punkten Tuchfühlung zur Tabellenspitze hat, liegt die Mannschaft aus Königswusterhausen-Bestensee mit nur einem Sieg und 4 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Die VSG Coburg/Grub konnte das Hinspiel gegen KW in der Arena mit 3:1-Sätzen gewinnen und startete damit die Erfolgsserie. Seit diesem Spiel konnten die Vestestäder in jedem Spiel punkten. Die VSG Coburg/Grub will natürlich auch im letzten Spiel des Jahres die Punkte mit nach Coburg bringen. Mit Selbstbewusstsein aber ohne Erfolgsdruck reist die Mannschaft um Kapitän Noah Baxpöhler zu diesem schweren Auswärtsspiel.

Noah Baxpöhler: „Natürlich sieht es in der Tabellen aus, als ob wir der klare Favorit sind, aber wenn man die bisherigen Spiele der Netzhoppers betrachtet, dann sieht man das die Spieler auf hohem Niveau spielen können. Wir sollten also gewarnt sein!“

Der Gegner aus Bestensee wir von Trainer Mirko Culic trainiert und kann auch einen weitgehend eingespielten Spielkader zurückgreifen. Besonders Routinier und Spielmacher Manuel Rieke und Diagonalangreifer Matthias Böhme sind die Stützen der Mannschaft. Das Team des Tabellenzehnten konnte bisher alle Punkte in der heimischen Arena holen und sogar dem unangefochtenen Tabellenführer Berlin Recycling Volleys einen Satz abnehmen. Letztes Wochenende hatte man schon mit 2:1-Sätzen und 20:14 Punkten gegen Bühl geführt ehe die Mannschaft um Kapitän Manuel Rieke die Partie noch abgab. Die Berliner Vorstädter haben nur einen Punkt Vorsprung auf den Abstiegsplatz brauchen dringend Punkte.

Die VSG Coburg/Grub dagegen schaffte es im letzten Spiel einen 1:2-Satzrückstand gegen den TV Rottenburg noch umzubiegen und zeigte wie schon im Spiel gegen Herrsching und Düren seine Comebackqualitäten. Die VSG schafft es derzeit sich voll auf die eigene Leistung zu konzentrieren und lässt sich auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegensatz zum Vorjahr haben die Spieler stets vertrauen in ihre eigenen Stärken und helfen sich gegenseitig aus Schwächephasen wieder rauszukommen. Zudem hat die Schmiede in dieser Saison die Qualität von der Bank weitere Impulse zu bringen, die nicht selten entscheidend für die knappen Siege (viermal 3:2) waren.

Die VSG-Spieler reisen mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen nach Bestensee und wollen an die soliden Leistungen der letzten Begegnungen anknüpfen. Trainer Itamar Stein will allerdings von einer Favoritenrolle gegen die Netzhoppers nichts wissen und will im Training konzentriert weiterarbeiten.

Die Mannschaft konnte bis auf den langzeitverletzten Tom Weber diese Woche vollständig trainieren und sich speziell auf die Netzhoppers vorbereiten. Trainer Stein sieht dabei immer Verbesserungspotential vor allem bei den jungen Spielern.

Trainer Itamar Stein: „Wir haben zweifelsfrei einen sehr guten Saisonstart hingelegt, aber jetzt gilt es diese Leistungen zu bestätigen. Wir müssen konzentriert bleiben, denn unsere Siege sind auf unsere gute Trainingsarbeit zurückzuführen. Wir haben spielerisch noch einige Luft nach oben und Keiner bei uns darf denken, dass es für einen Sieg reicht, wenn wir nicht 100%-Leistung abrufen. Wir wollen nochmal alles geben um zum Jahresabschluss einen Sieg holen!“

Die einige VSG-Fans werden die Mannschaft bei letzten Spiel des Jahres unterstützen und mit nach Bestensee reisen. Sie hoffen natürlich vom Bundesligateam ein weiteres Weihnachtsgeschenk in Form von weiteren Ligapunkten unter den Weihnachtsbaum gelegt zu bekommen.

Für die VSG spielen:
Baxpöhler, Davis, Thompson, Katzenelson, Kwiechien, Tille, Mauler, Hrinak, Schippmann, Schattenberg, Kostolani

 

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen

 

Der Volleyball-Wahnsinn wütet weiter: VSG erobert Platz 4 zurück!

Im ersten Durchgang begann die VSG ungewohnt nervös in der Annahme und konnte sich auch im Verlauf des ersten Satzes nur wenig stabilisieren. Zur Satzmitte glich das Team von Trainer Itamar Stein zwar aus, doch am Satzende konnte der TV Rottenburg durch gutes Blockspiel die entscheidenden Akzente setzen und der erste Satz ging verdient an die Gäste. Nach einer Ansprache vom Trainerteam sollten die Weichen für den kommenden Satz gestellt werden.

Im zweiten Satz zeigte sich die VSG nun besser aufgelegt und bis zur Satzmitte gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Spielmacher Ariel Katzenelson setzte nun verstärkte seine 2,05 m und 2,08 m großen Schnellangreifer ein. Trainer Itamar Stein sah seine Mannschaft mit einer guten kämpferischen Einstellung aber der VSG-Block hat große Probleme mit dem variantenreichen Spiel der Gegner aus Schwaben. Erst beim Spielstand von 15:16 und damit noch genau zum richtigen Zeitpunkt kamen die 2-Meter-Jungs um Kapitän Baxpöhler zu ihrem ersten Blockpunkt. Nun schien der Bann gebrochen und trotz einiger enger Ballwechsel, die unglücklich gegen die heimische Schmiede liefen, kämpfte sich das Team von Trainer Itamar Stein zurück in den Satz, wehrte einen Satzball der Gäste ab und konnte schließlich durch einen Blockpunkt den Satz mit 29:27-Punkten gewinnen.

Die Fans in der Arena kamen schon in dieser früher Phase der Begegnung voll auf ihre Kosten. Nach der 10-minutigen Unterbrechung ging das intensive Spiel direkt weiter. Wie schon in den zwei Sätzen zuvor konnte der TV Rottenburg zu Beginn des Satzes mehr Druck im Aufschlag erzeugen und sich einige Punkte Vorsprung erarbeiten. Trotz einiger Spielerwechsel auf Seiten der Schmiede konnten die Gäste bis auf 17:11 davon ziehen. Nun zeigten die Coburger Volleyballer aber erneut Charakter und kämpften sich wieder auf nur zwei Punkterückstand heran. Diesmal ließ sich allerdings das Gästeteam die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und konnte mit 2:1-Sätzen in Führung gehen.

Im vierten Satz waren die Hausherren nun von Beginn an das präsentere Team und bereits zu Satzbeginn erarbeitete man sich eine kleine Führung. Die blendend aufgelegten Außenangreifer Mauler und Hrinak konnten nun den Würtemberger Block reihenweise überwinden und auch die Mitteblocker Davis und Thompson packen nun mehrmals den Monsterblock aus. Die Mannschaft konnte in der Feldabwehr nun viele Bälle entschärfen und auch die Gegenangriffe wurden mit Selbstvertrauen ins Feld des TV Rottenburg  gehämmert. Ein klarer 25:15-Satzerfolg war die logische Konsequenz für die Spitzenleistung im vierten Durchgang.

Im fünften Satz ließen die Schmiede dann keinen Zweifel, dass sie ihren Fans zwei weitere Punkte unter den Weihnachtsbaum legen wollen. Trotz eines Fehlstarts mit 0:2-Punkten sah man in den Gesichtern von Kostolani & Co nun den unbändigen Siegeswillen. Sowohl im Block als auch im Angriff überzeugte die VSG Coburg/Grub und erspielte sich beim Stand von 14:11-Punkten drei Matchbälle. Das VSG-Publikum hielt es nicht mehr auf den Sitzen, doch die Schmiede machte es noch einmal spannend. Die Gäste aus Schwaben konnten durch gute Aufschläge von Felix Isaak tatsächlich nochmals ausgleichen. Die Coburger schienen nun fast Angst vor ihrem sechsten Saisonsieg im achten Saisonspiel zu haben. Am Ende war es aber MVP Lubos Kostolani erst zwei Angriffsbälle und schließlich den entscheidenden Blockpunkt zum 17:15-Satzgewinn verwandeln konnte.

Die 750 Zuschauer in der Arena waren wieder einmal begeistert vom hochklassigen Volleyballsport der ihnen über 2 Stunden und 15 Minuten geboten wurde. Nach dem Spiel mischte sich die Mannschaft unter die Fans und gab viele Autogramme und viele Fans sprachen dem Team ihre Hochachtung für die bisherigen Leistungen aus. In Coburg spielt ein deutsches Spitzenteam, das anstelle von Starallüren eine Mannschaft zum Anfassen geblieben ist. Mehr kann sich ein Fan einer Sportart nicht wünschen.

Trainer Itamar Stein: „Wir haben zwar heute nicht unsere Topform abgerufen, aber was dieses Team für ein Kämpferherz hat ist unbeschreiblich. Das wir es nächste Woche gegen Königswusterhausen in der eigenen Hand haben, dass wir auf Platz 4 überwintern, ist einfach unglaublich!“

Kapitän Noah Baxpöhler: „Wir haben heute wieder gesehen, was eine starke Bank wert ist. Ryan und Richard sind heute reingekommen und haben uns die entscheidenden Impulse gegeben, dass wir am Ende das Ding geholt haben!“

 

MVP:
Lubos Kostolani (VSG Coburg/Grub)
Sven Metzger (TV Rottenburg)

Zur Lage in der Liga:
Die VSG Coburg/Grub fährt mit dem sechsten Saisonsieg die Punkte 14 und 15 ein und setzt sich hinter den Spitzenteam aus Berlin, Friedrichshafen und Frankfurt auf dem 4. Tabellenplatz fest. Verfolgt wird die VSG dabei von den Powervolleys Düren und der SVG Lüneburg mit jeweils 14 Punkten.

Ziel für die Coburger ist es mindestens den 6. Tabellenplatz am Ende zu verteidigen, denn dieser berechtigt zur direkten Teilnahme an den Playoffs.

Der Siebtplatzierte Bühl und der Achtplatzierte Herrsching (jeweils 9 Punkte) liegen bereits 6 Punkte hinter der VSG zurück.

Am Tabellenende liegen die Netzhoppers KW (4 Punkte) und der CV Mitteldeutschland (3 Punkte). Nach derzeitigem Stand (8 von 20 Saisonspielen) werden wohl diese beiden Teams den einen Absteiger unter sich ausmachen.

 

Ausblick:
Im letzten Spiel vor Weihnachten muss die VSG-Schmiede am 19.12.2015 um 19:30 Uhr noch einmal auswärts ran. Gegen die Netzhoppers KW-Bestensee, die derzeit auf dem 10. Tabellenplatz liegen, muss die VSG wohl nun die Favoritenrolle annehmen, auch wenn es in der kleinen Spielhalle in der Berliner Vorstadt immer schwierig ist zu gewinnen. Ein Fanbus begleitet die Mannschaft am Samstag in den Hexenkessel nach Bestensee. Es gibt noch einige wenige Restplätze für kurzentschlossene Fans.

 

Für die VSG spielten:
Milan Hrinak, Richard Mauler, Timon Schippmann, Lukas Schattenberg, Lubos Kostolani, Wojciech Kwiechien, Leonard Tille, Dylan Davis, Noah Baxpöhler, Ryan Thompson, Ariel Katzenelson

Trainer: Itamar Stein

Co-Trainer: Volker Pohl

 

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen

VSG Coburg/Grub will ersten Sieg gegen Rottenburg holen!

VSG-Pressesprecher André Dehler: „Ich würde mir vom Team zwei weitere Siege und eine gut gefüllte Arena im Heimspiel am Samstagabend wünschen. Ich denke, wenn die Mannschaft an die bisherigen Leistungen anknüpfen kann, dann können wir bis Weihnachten noch zweimal ordentlich punkten!“

Das Bundesligateam der VSG Coburg/Grub trifft am Samstag um 19:30 Uhr in der Arena auf den etablierten Bundesligisten TV Rottenburg.

Die VSG-Volleyballer mussten sich in dieser Spielzeit nur den Spitzenteams aus Friedrichshafen und Düren geschlagen geben und konnten gegen alle Gegner auf Augenhöhe Siege einfahren. Mit dem 5. Tabellenplatz haben die Coburger Volleyballer für eine große Überraschung gesorgt und beweisen, was auch mit einem kleinen Etat und gutem Ressourcenmanagement möglich ist. Der Gegner aus Rottenburg zeigt Anerkennung für die Leistung der Coburger, will aber natürlich gerne den zweiten Saisonsieg einfahren.

VSG-Geschäftsführer Jürgen Teuber: „Sportlich können wir absolut zufrieden sein und ich bin überzeugt, dass wir unsere Saisonziele diesmal erreichen. Wenn man sich anschaut, was wir mit unseren Mitteln geschafft haben, dann denkt man natürlich schon drüber nach, welches Entwicklungspotential es für Volleyball in Coburg noch gibt. Wenn der Wille da ist und wir noch mehr Sponsoren und Fans von unserem Produkt überzeugen können, dann könnte Coburg in der Volleyballwelt über Jahre ein fester Begriff werden. Dies hilft nicht nur dem Image des Vereins, sondern auch dem Image der Stadt und damit allen Firmen, die Arbeitskräfte nach Coburg locken wollen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auch im Jahr 2016 in der Erfolgsspur bleiben werden!“

Am Samstag hat die Mannschaft von Trainer Itamar Stein wieder ihren Teil dazu beizutragen, dass der Höhenflug der VSG Coburg/Grub anhält. Die Mannschaft konnte sich diese Woche optimal im Training auf den den TV Rottenburg vorbereiten. Trotz der knappen 2:3-Niederlage gegen den die SWD Powervolleys Düren war die Stimmung im Team hervorragend. Trainer Stein richtet seinen Blick dabei sowieso nur nach vorne. „Ich halte nichts davon vergebenen Chancen aus vergangenen Spielen nachzutrauern, sobald meine Analyse des letzten Spieles abgeschlossen ist und ich meine Schlüsse gezogen habe, konzentriere ich mich voll auf unsere nächste Aufgabe. Wir wollen zum Jahresabschluss einem Sieg im letzten Heimspiel holen und dafür werden wir hart kämpfen!“

Obwohl die aktuelle Tabellensituation VSG (5. Platz, 5 Siege) und TV Rottenburg (9. Platz, 1 Sieg) eigentlich eine klare Ausgangsposition vorgibt, werden die Coburger die Gäste aus Baden-Württemberg nicht unterschätzen. Der TV Rottenburg hatte bisher ein schweres Programm zu bewältigen und musste sich dreimal im Tie-Break geschlagen geben. Zudem plagen das Team um Trainer Müller-Angstenberger einige Verletzungssorgen, so dass die Gäste fast nie mit der gleichen Startformation auflaufen konnten. Im letzten Spiel zeigte der TVR allerdings mit der knappen Niederlage gegen den Zweitplatzierten United Volley, welches Potential in diesem Team steckt.

Der TV Rottenburg hat zwei ehemalige VSG-Spieler im Kader. Der Aufsteiger des Jahres 2015, Moritz Karlitzek, wird allerdings aufgrund einer Verletzung nicht gegen die Schmiede auflaufen können, dagegen wird der neuverpflichtete Ex-Coburger Kevin Foyer zum Kader der Gäste gehören.

TVR-Trainer Müller-Angstenberger arbeitet mit einigen Spielern aus seinem Team schon lange zusammen und hat in seinen bisherigen Begegnungen die VSG Coburg/Grub immer schlagen können. Die Schmiede wollen diese schwarze Serie nun endlich durchbrechen und erstmals die Oberhand behalten. Nie standen die Vorzeichen so gut wie an diesem Samstag. Aber unabhängig vom Ergebnis kann man ein spannendes und unterhaltsames Spiel erwarten.

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen

VSG unterliegt nach großem Kampf knapp im Tie-Break!  

 

Die Siegesserie der VSG Coburg/Grub in der 1. Volleyball Bundesliga ist gerissen, dennoch gingen Spieler, Verantwortliche und Fans mit dem Gefühl aus der Arena, auch mit Top-Teams der Liga mithalten zu können.

Der SWP Powervolleys Düren, die am vergangenen Mittwoch noch im Europapokal aktiv waren, nahmen die Schmiede aus Coburg sehr ernst. Durch die derzeitige Form der Coburger sah sich das Spitzenteam aus Düren gewarnt und Trainer Anton Brams war vom ersten Punkt an am Spielfeldrand aktiv und gab Anweisungen an seine Mannschaft. Zur Unterstützung der Gäste war auch der Dürener Fanclub mitgereist und trommelte über 2 Stunden gegen die VSG-Fans in der Arena.

Das Spiel begann direkt mit einem offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften zeigten krachende Angriffsaktionen und wollten den Gegner so beeindrucken. Die Mannschaft von Trainer Itamar Stein kam dabei besser aus den Startlöchern und konnte mit 8:5-Punkten in Führung gehen. Düren kam jedoch mit gutem Blockspiel zurück in die Partie und glich zur Satzmitte wieder aus. Am Satzende zeigte VSG-Diagonalangreifer Lubos Kostolani aber mehrmals seine Klasse und verwandelte den ersten Satzball zum 25:20-Satzgewinn.

Im zweiten Satz zeigten die Powervolleys dann, warum sie berechtigt zu den besten Teams der Liga gehören. Sie nutzten zu Beginn ihre körperliche Überlegenheit im Blockspiel aus und die VSG-Angreifer bekamen vermehrt Probleme ihre Angriffsbälle im gegnerischen Feld unterzubringen. Durch Spielerwechsel und Auszeiten versuchte Trainer Itamar Stein auf seine Mannschaft einzuwirken doch zur Satzmitte lagen die Vestestädter schon schier aussichtslos mit 9:17-Punkten zurück. Die Mannschaft um Kapitän Baxpöhler gab allerdings zu keiner Zeit auf und wartete auf ihre Chance. Düren ließ dann schließlich einige eigene Möglichkeiten liegen den Satz schnell zu entscheiden und die Coburger kämpften sich wieder in den Satz. Als Richard Mauler einen Hinterfeldangriff zum 24:23 im Feld versenkte, hatte die VSG sogar die Möglichkeit mit 2:0-Sätzen in Führung zu gehen. Nachdem Düren den Satzball abgewehrt hatte und mit einem Blockpunkt den ersten eigenen Satzball hatte, entschied eine sehr strittige Szene den 2. Satz zu Ungunsten des Heimteams. Ein gellendes Pfeifkonzert des aufgebrachten VSG-Publikums begleitete Teams und Schiedsrichter in die Kabine.

Nach der Pause gaben die Westdeutschen weiter den Ton an und überzeugten durch solides fehlerfreies Spiel. Jede Nachlässigkeit der VSG Coburg/Grub wurde in dieser Phase eiskalt bestraft und die Gäste holten sich folgerichtig die 2:1-Satzführung.

Im vierten Satz kam die VSG dann allerdings wie Phönix aus der Asche zurück und ins Spiel und der Block und die Feldabwehr liefen zur Höchstform auf. Die Dürener Angreifer konnten in diesem Satz gleich 6-mal von Baxpöhler & Co krachend abgeblockt werden. Das Team von Trainer Itamar Stein spielte wie aus einem Guss und glich mit einem deutlichen 25:16-Satzgewinn zum Satzgleichstand aus.

Zum dritten Mal in Folge musste nun in einem Heimspiel der Schmiede der Tie-Break über Sieg und Niederlage entscheiden. Bis zum Spielstand von 6:6 marschierten beide Mannschaften im Gleichschritt, doch dann konnte das im Schnitt über 2-Meter große Gästeteam die entscheidenden Blockpunkte machen um sich einen 3-Punkte-Vorsprung zu erarbeiten. Trotz aufopferungsvollem Kampfes konnten die Coburger Volleyballer diesmal den Rückstand nicht mehr aufholen und nach zwei Stunden Spielzeit setzte sich der Favorit aus Düren schließlich knapp mit 3:2-Sätzen durch.

Trainer Itamar Stein: „Es ist unsere erste Heimniederlage und natürlich bin ich direkt nach dem Spiel enttäuscht, dass wir knapp verloren haben. Die Mannschaft hat allerdings wieder eine sehr gute Vorstellung abgeliefert und wir hatten Düren am Rande der Niederlage. Wir sollten das Positive aus der Partie mitnehmen, denn wir haben durch die 2:3-Niederlage wieder einen Punkt mehr auf unserem Konto und der kann am Ende sehr wichtig sein!“

VSG-Kapitän Noah Baxpöhler: „Es ist schade, dass wir verloren haben, aber wenn man ehrlich ist dann Jammern wir derzeit auf hohem Niveau. Wir haben gegen eine stark besetzte Dürener Mannschaft verloren. Wir werden das Spiel analysieren und ich bin mir sich, dass wir im nächsten Heimspiel gegen Rottenburg wieder als Sieger vom Feld gehen werden!“

 

MVP’s:
Ariel Katzenelson (VSG Coburg/Grub)
Blair Bann (SWD Powervolleys Düren)
Text: André Dehler

Foto: Zwei k. Fotografen

 

VSG Coburg/Grub fordert Europapokalteilnehmer aus Düren!

„Grandioses Comeback – Die SWD powervolleys Düren gewinnen nach einem 0:2-Rückstand ihr Hinspiel im CEV Volleyball Cup-Achtelfinale mit 3:2 gegen das tschechische Spitzenteam Jihostroj Ceske Budjejovice“, so lautete Mittwochabend die Schlagzeile auf der Dürener Homepage.

Die Westdeutschen zeigten in diesem Spiele einige Parallelen zum 3:2-Heimsieg der VSG Coburg/Grub gegen Herrsching. Nach schwachen Start kam Düren durch ihren starken Block wieder zurück ins Spiel und gewann die schon verloren geglaubte Partie im Tie-Break. Die Powervolleys machen damit die Bundesliganiederlage gegen die United Volleys RheinMain vom vergangenen Wochenende vergessen.

Die VSG Coburg/Grub hat hingegen eine ruhige Trainingswoche hinter sich, in der bis auf den verletzten Tom Weber und den angeschlagenen Milan Hrinak alle Spieler voll trainieren konnten. Nach fünf Siegen in Serie ist die Stimmung gut im Team von Trainer Stein. Die Schmiede liegen bisher deutlich über den Erwartungen und können selbstbewusst aber ohne Druck in das Spiel gegen die Westdeutschen gehen. Neuzugang Ryan Thompson macht im Training einen sehr guten Eindruck. Er spürt förmlich vor guter Laube und Spielfreude und ist schon voll in der Mannschaft angekommen. Die VSG-Spieler hatten eine Woche Zeit sich intensiv auf Düren vorzubereiten, während der Gegner nach dem Europapokalspiel nun wieder in den Bundesligaalltag zurückkommt. Die Powervolleys haben allerdings einen ausgeglichenen 14-Mann starken Kader, der viele gleichwertige Wechsel zulässt.

Co-Trainer Volker Pohl, der früher selbst für Düren aktiv war, freut sich jedes Jahr auf das Duell mit seinem ehemaligen Verein. „Der Dürener Volleyball feiert dieses Jahr 50-jähriges Bestehen. Es ist ein Verein mit großer Tradition. Auch wenn ich heute nicht mehr soviel Leute kenne, ist es immer schön doch noch das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen. Ich erinnere mich gut an letzte Saison, als wir Düren sensationell besiegen konnten. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir das in dieser Saison wieder schaffen. Wir stehen zwar aktuell in der Tabelle vor Düren, aber die Gäste sind dennoch Favorit in diesem Spiel!“

Die Coburger Volleyballer residieren derzeit auf dem 4. Tabellenplatz und liegen somit direkt vor dem kommenden Gegner. Beide Mannschaften haben aktuell 12 Punkte auf dem Konto sind allerdings mit völlig anderen Zielen in die Saison gestartet. Während die VSG einen totalen Umbruch gemeistert hat und sich die Playoffs als Ziel gesetzt haben, musste Düren lediglich sechs neue Spieler integrieren. Die Westdeutschen, die im letzten Jahr im Playoff-Halbfinale standen, sind ein Kandidat für die Top 4 der Bundesliga und wollen das auch bestätigen. Das Duell Coburg gegen Düren ist ein Duell von zwei jungen Bundesligatrainern, der 32-jährige Israeli Itamar Stein trifft auf den 27-Jährigen Berliner Anton Brams. Für beide Trainer ist es die erste Traineraufgabe in der Bundesliga, Brams ist zudem noch im Trainerteam der US-amerikanischen Nationalmannschaft tätig mit der er 2014 die Weltliga gewinnen konnte.

Die VSG-Fans dürfen sich wieder auf hochklassigen Sport in der Arena freuen. Ab 19:30 Uhr werden sich zwei kampfstarke Mannschaften gegenüberstehen, die bis zum letzten Punkt an den Sieg glauben. Mit der Unterstützung der grünen Fanmeute will das Team um Kapitän Noah Baxpöhler die Siegesserie fortsetzen und sich im oberen Tabellendrittel festschmieden.

Kapitän Noah Baxpöhler: „Wir haben gezeigt, dass wir als Mannschaft funktionieren und besser sind als die Summe der Einzelspieler. Wenn wir es wieder schaffen, dass der Teamgeist auf unsere Fans überspringt, wir es auch für Düren schwer uns zu schlagen!“

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. Fotografen

VSG Coburg/Grub holt Derbysieg mit Mega-Comeback!

Die VSG startete unter den Augen von Bundestrainer Vital Heynen denkbar schlecht in die Begegnung. Trainer Itamar Stein sah sich deshalb gezwungen bereits beim Spielstand von 1:5-Punkten die erste Auszeit zu nehmen. Zur Mitte des Satzes konnten sich die Coburger Volleyballer dann bis zum 11:11-Ausgleich herankämpfen, doch einige leichte Fehler brachten den Gästen eine erneute Führung. Trotz guten Einsatzes vor allem in der Feldabwehr mussten die Hausherren den ersten Durchgang mit 19:25-Punkten abgeben.

Zu Beginn des 2. Satz musste die VSG dann verletzungsbedingt Milan Hrinak vom Feld nehmen, für ihn kam Timon Schippmann in die Begegnung. Im Anschluss an den Wechsel versuchte die VSG über den Kampf ins Spiel zu finden, doch vor allem die Annahme zeigte sich wenig sattelfest und Herrsching kam immer wieder zu einfachen Punkten. Es schien in diesem Spiel wie verhext, die Mannschaft von Trainer Itamar Stein probierte immer wieder durch taktische Veränderungen im Aufschlagspiel oder im Angriff zurück ins Spiel zu kommen, doch keine Umstellung führte zum erhofften Erfolg.

Nach der 10-minütigen Unterbrechung nach dem zweiten Satz kam das Team mit neuem Mut zurück in die Schmiede. Die Annahme zeigte sich nun präsenter und Spielmacher Arielkatzenelson schien endlich die Abstimmung mit seinen Angreifern gefunden zu haben. Zur ersten technischen Auszeit konnte die VSG erstmals eine knappe Führung verbuchen. Das Publikum in der Arena feuerte die Spieler nun bei jeden Punktgewinn und die Hausherren zog Punkt um Punkt davon. Beim Stande von 24:20 machte es das Team von Trainer Stein nochmal spannend, bevor Richard Mauler den Angriff zum 25:23 verwandelte.

Zu Beginn des nächstes Satzes schenkten sich bei Mannschaften zunächst nichts. Zur Satzmitte packte dann allerdings der Gästeblock zweimal entscheidend zu und Herrsching ging mit 2 Punkten in Führung. Die VSG Coburg/Grub kämpfte sich allerdings zurück und konnte erneut ausgleichen. Lubos Kostolani wurde in dieser Phase mehrmals mustergültig bedient und schmiedete den Ball ein ums andere Mal ins Feld der Gäste. Zur zweiten technischen Auszeit konnte die VSG erstmals in diesem Satz knapp in Führung gehen. Am Satzende hatten die Schmiede dann die besseren Nerven und konnten mit 25:22 die Oberhand behalten.

Knapp 1000 Zuschauer in der Arena forderten nun das Heimteam auf den Gästen die Lederhosen auszuziehen. Die VSG-Spieler wollten sich nicht lange bitten lassen und gingen zur Satzmitte 10:7 in Führung. Die Gäste aus Herrsching hielten nun ebenfalls mit Kampfgeist in der Abwehr dagegen und wollten die Coburger nicht ziehen lassen. Zwei Punkte in Folge durch einen guten Block von Kapitän Baxpöhler und Dylan Davis sowie ein Ass von Lubos Kostolani  brachten den viel umjubelten 3:2-Derbysieg für die VSG Coburg/Grub.

 

MVP:
Noah Baxpöhler (VSG Coburg/Grub)
Daniel Malescha (TSV Herrsching)

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen