SG Teamwork sportlich und gesellschaftlich weiter auf Aufstiegskurs!

Am vergangenen Wochenende konnten die sieben Erwachsenenmannschaften der SG Teamwork in der Pestalozzihalle Coburg, in der Schulturnhalle Grub am Forst und in der Frankenlandhalle in Ebersdorf ihr Können präsentieren.

Die erste Damenmannschaft von Trainer Bertram Florschütz fuhr dabei in der Bezirksklasse zwei weitere Siege gegen die SG Rödental/Einberg II und die VG Bamberg III ein. Die Damen I der SG Teamwork bleiben damit weiterhin ohne Saisonniederlage und gehen als Meisterschaftsfavorit in die Rückrunde.

Die zweite Damenmannschaft in der Kreisliga in der ausschließlich Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren spielen, konnte diesmal leider keinen Sieg verbuchen. Trainer Michael Götz zeigte sich aber erfreut über die stetigen individuellen Verbesserungen.

Die erste Männermannschaft zeigte sich kurz vor Weihnachten wenig in Geschenkelaune und holte gegen die Bayreuther Turnerschaft und den SC Memmelsdorf III zwei klare 3:0-Satzsiege. Die Mannschaft von Trainer Pohl spielte sehr konzentriert und überwintert an der Tabellenspitze der Bezirksliga Oberfranken.

Die zweite und dritte Männermannschaft mussten dagegen in der Bezirksklasse ersatzgeschwächt klare Niederlagen einstecken und befinden sich weiterhin im Abstiegskampf.

Die vierte und fünfte Männermannschaft trafen am Sonntagmorgen im vereinsinternen Kreisligaderby aufeinander. Nach gutem Spiel konnte sich die vierte Mannschaft erwartungsgemäß mit 3:1-Sätzen durchsetzen. Die vierte und fünfte Mannschaft bestehen fast ausschließlich aus Jugendspielern, in die eine große Zahl an Flüchtlingen aus Afghanistan hervorragend integriert ist. Spielleiter Michael Brenner freut sich zum einen, dass die Jugendlichen im Volleyballtraining hervorragendes Engagement zeigten, zum anderen hebt er hervor, dass die Jugendlichen, die teilweise ohne Eltern auskommen müssen, in Deutschland und bei der SG Teamwork eine neue Heimat gefunden haben und eine friedliche Weihnachtszeit verbringen können.

Als Unterstützung der guten Arbeit des BSC Teamwork Ebersdorf, im sportlichen und vor allem auch im gesellschaftlichen Bereich, konnte sich die Vorstandschaft dann noch über eine Spende in Höhe von 500€ vom Basarteam der Kinderwelt St. Laurentius freuen. Das Team besteht hauptsächlich aus ehemaligen Eltern und Elternbeiräten, deren Basarerlöse regelmäßig den Kinder und Jugendlichen in der Großgemeinde Ebersdorf zu Gute kommen.

 

Text: André Dehler

Foto: André Dehler (im Bild die Kinder und Jugendlichen des BSC Teamwork mit ihren Trainern Michael Götz, Bernd Cimander und Marius Weber. In der Bildmitte Gemeinderätin Sabine König, welche die Spende des Basarteams übergab.)

U20 verpasst das Halbfinale unglücklich

Vergangenes Wochenende trat die männliche U20-Vertetung bei den nordbayerischen Meisterschaften in Hammelburg an. Qualifiziert über die oberfränkischen Meisterschaften traten die Jungs den ungewissen Weg zu diesem Turnier an.

In der Vorrundengruppe der VSG warteten Kaliber vom Schlage Zinndorf und Gastgeber Hammelburg. Die erste Begegnung bestritten die VSG-Jungs gegen Hammelburg. Hammelburg entpuppte sich als gut eingespieltes Team und machte der VSG zu Beginn des Spiels große Probleme. Ein Satzrückstand von zwei Sätzen war die Folge. Den Jungs der VSG konnte man keine großen Vorwürfe machen, galt es doch die Neuzugänge Gamisch im Zuspiel und Jakob auf der Diagonalposition erst mal ins Spiel zu integrieren. Doch in den darauffolgenden drei Sätzen wendete sich das Spielgeschehen. Die VSG-Jung gestalteten nun das Spiel und Hammelburg wurde mit zunehmender Spieldauer immer besser kontrolliert. Die Folge war ein verdienter 3:2 Auftaktsieg.

In der folgenden Begegnung trafen die VSG-Jungs auf den TSV Zirndorf. Schon beim Eröffnungsspiel Hammelburg gegen Zirndorf, zeigte sich, das mit Zirndorf die stärkste Vertretung des Turniers in der Gruppe auf die VSG wartete. Die VSG zeigte trotzdem ihre Stärken gegen die starken Zirndorfer. Über die Aussen konnten Kapitän Lamberti und Hanstein ein ums andere mal Akzente setzen und in Angriff und Block punkten. Aber um solch eine homogene Mannschaft zu schlagen, bedarf es Gleichwertigkeit auf mehreren Positionen. Unter dem Aspekt, dass einige U18-Spieler im Kader standen und Spieler, die noch nie für die VSG gespielt haben, lieferten die Jungschmiede durchaus eine respektable Leistung ab. Zirndorf setzte sich, mit einigen Drittligaspielern gespickt, gegen die VSG mit 3:0 durch.

Nun wartete im Überkreuzvergleich das Team von Regenstauf auf die VSG. In Satz eins begann Regenstauf mit druckvollem Angriffsspiel über die Außenpositionen. Die VSG fand nur schwer ins Spiel und brachte sich in regelmäßiger Folge durch unnötige Eigenfehler aus dem Konzept. Jeder der Jungschmiede merkte nach dem ersten knapp verlorenen Satz, dass gegen den Gegner mehr zu holen ist. Die VSG-Jungs begannen wie ausgewechselt und spielten Regenstauf förmlich an die Wand. Ein deutlicher Satzgewinn war das Resultat. Der Tiebreak musste die Entscheidung herbeiführen. Wie so oft im Volleyball, zeigte sich zu Beginn des Tiebreaks wieder ein anderes Bild. Die VSG lag schnell mit 0:3 hinten. Nach zwei Auszeiten konnte der Regenstaufer Vorsprung nicht gedreht werden. Unnötige Fehler schlichen sich ins VSG-Spiel ein, die Punkte wurden Regenstauf auf dem Tablett gereicht. Die Kondition machte sich bemerkbar, hatte man bis dahin ja bereits zehn Sätze in den Knochen. Die VSG-Jungs fanden keine Mittel um in Spiel zurückzukommen und verloren den Tiebreak unnötig. Der Frust über die verpasste Chance war nach dem Spiel in jedem Gesicht abzulesen. Nach elf gespielten Sätzen hieß es erst mal Wunden lecken und Kraft für den nächsten Turniertag tanken.

Die Plätze 5-7 wurden in einer Dreiergruppe unter Hammelburg, Röttingen und der VSG ausgespielt. Im ersten Spiel setzte sich Hammelburg knapp mit 2:1 gegen Röttingen durch. Im darauffolgenden Spiel trat die VSG gegen Röttingen an. Von Beginn an zeigte die VSG einen konstanten Spielaufbau und bewies ein ums andere mal ihre Netzhoheit. Zu keiner Zeit konnten die Röttinger Jungs der VSG gefährlich werden, ein souveräner 2:0-Sieg war die Folge.

Im dritten Spiel ging es für beide Vertretungen um den 5. Platz. Die Jungschmiede waren von Beginn an spielbestimmend. Die VSG spielte druckvoll über die Außenpositionen, die Hammelburger fanden einfach keine Mittel um Lamberti und Hanstein zu kontrollieren. Die Angriffe der Hammelburger landeten entweder im Block oder in der gut positionierten Feldabwehr um Libero Engel, die wiederum in erfolgreiche Gegenangriffe verwandelt wurden. Ein deutliches 2:0 war die Folge.

Mit diesen beiden souveränen Siegen beendeten die VSG-Jungs ein abwechslungsreiches Turnier. Sicher wurden einige Ziele nicht erreicht, aber die VSG-Jungs konnten mit erhobenen Haupt den Heimweg antreten.

 

 

Text: René Michael

Foto: privat

VSG-Jungs zeigen gute Leistungen aber belohnen sich nicht

 

Auch dieses Jahr konnte man sich wieder mit mehreren Jugendmannschaften für die Nordbayerischen Meisterschaften qualifizieren. Letztes Wochenende durfte die U18 männlich in Schwaig als Oberfränkischer Vizemeister um den Titel kämpfen. Mit Mömmlingen, dem Gewinner der U16 Meisterschaften des letzten Jahres, Schwaig und Falkenstein in der Gruppe traf man gleich auf zwei favorisierte Mannschaften.

Das erste Spiel durfte man gegen Falkenstein, dem Schwächsten in der Gruppe, spielen. Jedoch verlief der erste Satz nicht gut für die Coburger, die durch viele eigene Fehler im Bereich Zuspiel und Angriff den Satz an den Gegner abgeben mussten. Das konnte man so nicht auf sich sitzen lassen. Nach einer Ansprache von Trainer René Michael ging man deutlich motivierter in den zweiten Satz, in dem man sich bereits am Anfang durch gute Aufschläge und einem bessern Aufbauspiel einen Vorsprung erarbeiten konnte, den man sich bis zum Ende nicht nehmen ließ. Im anschließendem Tie-Break konnte man an diese gute Leistung anknüpfen, und sich den ersten Sieg holen.

Der nächste Gegner hieß Mömmlingen. Bereits im vornherein war klar, dass dies ein sehr schweres Spiel für die VSG wird, jedoch hatte man nichts zu verlieren und mit dieser Einstellung ging man auch ins Spiel. Durch gute Druckvolle Aufschläge und Außenangriffe konnte man die groß gewachsenen gegnerischen Spieler oft ärgern und zu direkten Fehlern zwingen. Nichts desto trotz blieb das Spiel spannend. Keiner konnte sich klar absetzen, jedoch immer mit leichtem Vorteil für die VSG, die ihren Satzball verwerten konnten, und sich so einen Satzgewinnen gegen den späteren Zweitplatzierten sichern konnten. Nun wollte man natürlich die Sensation perfekt machen, und auch den zweiten Satz für sich entscheiden, was anfangs durch einige direkte Aufschlagpunkte auch sehr gut aussah, jedoch konnte Mömmlingen sich zurück ins Spiel kämpfen und sich den 2. Satz sichern. Nun musste man erneut in den 3. und entscheidenden Satz, welchen man knapp mit 12:15 verloren geben musste.

Nach einer kurzen Pause musste man gegen den Gastgeber Schwaig ran, die davor gegen Mömmlingen gewonnen hatten. Gleich am Anfang konnte man sich durch druckvolle Aufschläge eine gute Führung erspielen, jedoch konnten sich die Schwaiger wieder fangen, und letztendlich den Satz für sich entscheiden und die gute Leistung im zweiten Satz beibehalten. So musste man sich klar geschlagen geben und beendete die Gruppenphase mit dem dritten Platz, was bedeutete, dass man nun gegen den zweitplatzierten aus der anderen Gruppe, Memmelsdorf, spielen musste.

Da man sich bereits bei der Oberfränkischen Meisterschaft knapp geschlagen geben musste, wollte man nun endlich mit einem Sieg aus der Partie gehen, um so um die Plätze 1-4 spielen zu dürfen. Allerdings fand die VSG nicht richtig ins Spiel und schenkte dem Gegner durch verschlagene Aufschläge und leichte Fehler dem Gegner zu viele Punkte. Zwar konnte man sich erneut rankämpfen, aber den Satzverlust  nicht verhindern. Im zweiten Satz konnte man gut mithalten, bis es wieder zu einigen unnötigen Fehlern kam, und Memmelsdorf sich absetzen konnte. Nach einer starken Aufholjagd wurde es wieder knapp, aber es reichte wiederum nicht für den Sieg und man musste sich mit 0:2 geschlagen geben.

Am Sonntagmorgen spielte die VSG dann im Überkreuzvergleich im Spiel um Platz 5 gegen die Vertretung aus Feuchtwangen. Anfangs zeigte die VSG ihr Potential, mit zunehmenden Satzverlauf kam Feuchtwangen stärker ins Spiel. Die VSG-Jungs ließen sich davon beeindrucken und hielten in der entscheidenden Satzphase zu wenig entgegen. Großes Manko war der Angriff, der zu selten in direkte Punkte verwandelt wurde. Der zweite Satz zeigte ein ähnliches Bild wie der Vorangegangene, die Spieleröffnung war gute Basis für das Angriffsspiel, welches sich allerdings als viel zu harmlos entpuppte. Somit musste man den Gang um das Spiel um Platz sieben antreten.

Hier gelang es den VSG-Jungs sich wieder mit 2:0 gegen Falkenstein durchzusetzen. Das in diesem Spiel nochmal alles gegeben wurde, zeigte die Verletzung von Diagonalspieler Robin Suffa-Friedel, der bei einer Rettungsaktion unglücklich umknickte.  Das Turnier wurde einigermaßen zufriedenstellend abgeschlossen. Die Befürchtung einiger Spieler, dass stärkere Teams das VSG-Team vorführen würden, bestätigte sich nicht. Eher sollten die VSG-Jungs den leichtsinnig vergebenen Chancen auf bessere Platzierungen nachtrauern.

 

Text: René Michael

Foto: privat

U20m: Oberfränkische Meisterschaft nur knapp verpasst

 

Im 1. Satz gegen den Angstgegner aus Memmelsdorf spielten die VSG-Jungs eigentlich gut mit. Mit verlässlicher Annahme konnte die VSG einen stabilen, variablen Spielaufbau durch Zuspieler Engel vorweisen. Einzig nicht verwertete Chancen im Angriff und einige unnötige Fehler brachten Memmelsdorf den knappen Satzgewinn (25:23).

In Durchgang zwei brachte die VSG die Vorgaben der Trainerbank noch besser aufs Feld und zeigte durchgehend ihr spielerisches Potential, Lamberti und Hanstein punkteten druckvoll über die Außenpositionen. Der Satz ging mit 25:20 an die VSG und nun musste der Tiebreak entscheiden.

Vor dem Seitenwechsel erkämpfte sich die VSG einen Vorsprung (8:6) und baute mit guter Aufschlagsserie die Führung weiter aus. Die Mittelangreifer Franz und Lamberti wurden durch Zuspieler Engel ebenfalls gut in Szene gesetzt und sorgten dafür, dass die VSG im Angriff nicht ausrechenbar war. Beim Stand von 14:11 schien der Sieg greifbar, aber Memmelsdorf gab sich noch nicht geschlagen und kompensierte die Führung ebenfalls mit guten Aufschlägen. Ein beherzter Diagonalangriff von Thaler egalisierte sogar den Matchball von Memmelsdorf. Der folgende Block von Lamberti brachte der VSG den Matchball, der umgehend verwandelt werden konnte.

Das VSG-Team musste sich erstmal schütteln um den langersehnten Sieg gegen den Angstgegner feiern zu können. Eine geschlossene Teamleistung war der Garant des Erfolges.

Im zweiten Spiel taten sich die Memmelsdorfer gegen Arzberg sehr schwer und mussten sogar in den Tiebreak gehen. Der knappe Sieg sicherte dem Memmelsdorfern die Oberfränkische Meisterschaft.

Die VSG zeigte im Spiel gegen Arzberg weiterhin die neu gewonnene Sicherheit. Mit 2:0 spielten unsere VSG-Jungs gegen einen ungemütlichen Gegner ihr Pensum herunter und verabschiedeten sich mit erhobenen Hauptes aus Memmelsdorf.

Am Ende fehlte den VSG-Jungs einzig ein Satz zur Oberfänkischen Meisterschaft.

 

Bericht: René Michael

Foto: René Michael

U18/20-Jugendtraining: Vielen Dank an Dylan und Lukas

Am letzten Freitag hatten 5 unserer 18/20 Spieler das Privileg, eine Trainingseinheit mit den Profis Lukas Schattenberg und Dylan Davis zu erleben. Es wurde sehr hart trainiert, auch ein Trainingsspiel durfte nicht fehlen. Jedes Team bestand aus einem Profi und zwei Jugendspielern, besonders gefordert war unser Zuspieler Jannik Neubauer, der als Zuspieler für beide Teams immer wieder die Seiten wechseln musste.  Die Teams haben sich nichts geschenkt und am Ende gewann das Team um Lukas Schattenberg denkbar knapp im 3. Satz mit 16:14. Sowohl Profis als auch Jugendspieler hatten viel Spaß und waren sich einig, dass dies nicht das letzte gemeinsame Training sein soll! In Planung ist ein festes Training am Freitag von 16:30-18:00 Uhr in der Turnhalle des Alexandrinums mit allen Spielern des Bundesligateams im Wechsel.

 

Text: Christiane Lamberti

Foto: privat

Volley4Kids-Cup 2015

Im Rahmen des Projekts Volley4Kids besuchten Jugendkoordinator René Michael und FSJ’ler Marius Weisser 14 Schulen und mehr als 30 Klassen im Umkreis von Coburg, um den Schülern der 3. Klassen den Volleyballsport näher zu bringen. Als Abschlusswettkampf führte die VSG Coburg/ Grub den Volley4Kids-Cup am Freitag, den 26.6.2015 in der Pestalozzihalle durch.  Eingebettet war der Wettkampf in das YouCo-Festival mit Unterstützung der VR Bank.  Leider konnten nicht alle Schulen teilnehmen, die Terminkalender sind bekanntlich zu diesem Zeitraum ziemlich voll, an anderer Stelle mangelte es an Transportmöglichkeiten. Letztendlich nahmen 5 Grundschulen aus der Umgebung Coburg teil. Die GS Ahorn startete mit 4 Mannschaften, die GS Creidlitz, GS Pestalozzi, GS Grub und GS Jean Paul mit jeweils einer Vertretung, so dass insgesamt 8 Mannschaften einen Sieger ermittelten.

Gespielt wurde in zwei 4er-Gruppen, die vorher durch das Organisationsteam Michael/Weisser ausgelost wurden. Hier spielte jeder gegen jeden „Ball über die Schnur“, etwas abgeändert auf Volleyball. So musste zum Beispiel der Ball 3 mal untereinander abgespielt werden bevor er über das Netz geworfen werden durfte. Anders als beim klassischen Volleyball wurde nach Zeit gespielt, nach 10 Minuten stand entweder ein Gewinner fest, der dann zwei Punkte bekam. Bei Unentschieden, was allerdings nicht der Fall war, bekam jeder einen Punkt.

Nach den Vorrundenspielen wurde erst mal eine kleine Pause eingelegt, in der die jungen Sportler einen kleinen Snack und Getränke zu sich nehmen durften. Gestärkt konnte man nun weiterspielen. Nach den Ergebnissen der Vorrunde wurden nun die beiden Halbfinale gespielt. Hier spielte jeweils der 1. gegen den 2. aus der anderen Gruppe, womit sich nun die GS Grub und die Jean Paul Schule und die Pestalozzischule und Ahorn 3 gegenüberstanden. Nach packenden 10 Minuten konnten sich die Grüber und die Pestalozzischule, die von ihren Mitschülern lautstark angefeuert wurden, klar durchsetzen und standen im Finale. Die Jean Paul Schule und Ahorn mussten sich mit dem Spiel um Platz 3 begnügen. Anschließend kam es zu den Platzierungsspielen. Die 4.-Platzierten Ahorn 1 und Ahorn 4 spielten um Platz 7. Hier konnte sich Ahorn 1 durchsetzen. Für Ahorn 4 bedeutete das den 8. Platz. Im Spiel um Platz 5 gewann Ahorn 2 gegen Creidlitz, die somit Platz 6 erreichten.

Nun wurde es spannender, denn keiner wollte den undankbaren 4. Platz. Anfangs sah es danach aus, als könnte sich die Jean Paul Schule locker durchsetzen, doch Ahorn 3 konnte sich wieder ran kämpfen. Am Ende reichte aber der Vorsprung, so dass die Jean Paul Schule Platz 3 belegte. Ahorn musste sich mit Platz 4 begnügen. Nun kam es zwischen Grub und der Pestalozzischule zum Showdown um Platz 1. Es war ein hart umkämpftes Spiel, welches sogar die Erwartungen des Organisationsteams  Michael/Weisser übertraf, die gleichzeitig das Schiedsgericht stellten. Kein Ball wurde verloren gegeben und beide Teams kämpften bis zum Schluss. So ergab sich ein „Kopf an Kopf-Rennen“ welches erst in den letzten Sekunden zu Gunsten für Grub entschieden wurde. Das Spiel hätte eigentlich zwei Sieger verdient gehabt.

Gleich im Anschluss fand die Siegerehrung statt, bei welcher auch Herr Witzgall, der Vetreter der VR Bank Coburg vor Ort war und die Teams für ihre Leistungen würdigte. Für alle Spieler gab es Trinkflaschen, die während des Turniers gleich eingeweiht wurden. Die Drittplatzierten durften sich über einen Kompass erfreuen und die Zweitplatzierten bekamen eine Spielesammlung. Alles freundlicherweise von der VR Bank Coburg zur Verfügung gestellt. Die Sieger aus Grub bekamen ein Volleyball Schnellspannnetz und jeder Spieler einen speziellen Kindervolleyball von der VSG.

Damit erfuhr das Projekt Volley4Kids einen würdigen Saisonabschluss. Schon jetzt möchten wir den Grundschulen aus Coburg und Umkreis anbieten, wieder eine Schnupperstunde in den jeweils dritten Klassen im neuen Schuljahr an den Schulen durchzuführen. Die VSG Coburg/ Grub freut sich schon jetzt darauf.

 

Text: Marius Weisser

Foto: René Michael

VSG startet Volley4Kids

Wie auch im letzten Jahr führt die VSG Coburg/ Grub wieder die Schulaktion Volley4Kids durch, bei der die 3. Klassen der Grundschule im Landkreis Coburg besucht werden, um  Kinder für das Volleyballspiel zu begeistern.

Auftakt war am vergangenen Donnerstag,  dem  26.02.2015 an der Grundschule Rödental-Mitte. In der städtischen Franz-Goebel-Halle warteten 70 Kindern auf die Volleyballer der VSG.  Jugendkoordinator René Michael und FSJ’ler Marius Weisser führten an diesem Tag durch die Aktion. Natürlich konnte man nicht alle 70 Kinder auf einmal betreuen, wodurch die vier Klassen  in zwei Durchgänge beschäftigt wurden.

Nach einer kurzen  Begrüßung ging es gleich mit einem Aufwärmspiel los. In Staffeln wurde ein Stadt-Land-Fluss-Wettbewerb abgehalten, neben körperlicher Anstrengung kam dabei auch so mancher „Kopf ins Rauchen“. Anschließend wurde eine  Grundlage zum Volleyballspiel erklärt, zum Werfen gab es dann gleich einen Wettbewerb, bei welchem man versuchen musste gegeneinander Gegenstände mittels eines Volleyballs von einer Bank zu werfen. Dies machte den Kindern so viel Spaß, dass sie gar nicht mehr aufhören wollten. Nichts desto trotz musste man noch auf eine weitere Grundlage, dem Fangen, eingehen. Dies verlief paarweise über das Netz, wobei man von unten und oben warf und den Ball entsprechend auffing. Der nächste Schritt war schon das obere Zuspiel und ein anschließender Wettkampf im 1:1. Hierzu zeigte man den Kindern als erstes, wie die Übungen abzulaufen haben und anschließend wie die Techniken in Perfektion aussehen können. Natürlich gab es Kinder, die mit dem Ball bereits gut umgehen konnten, gleichzeitig sprangen unentwegt Bälle und Grundschüler in der Franz-Göbel-Halle auf und ab, sodass es für den Außenstehenden als reines Chaos aussehen musste. Aber am Ehrgeiz und am Fleiß der Grundschüler mangelte es keineswegs. Wenn eine Technik versagte, so wurde sie gleich nochmal ausprobiert. So vergingen die Unterrichtsstunden wie im Fluge!

Zum Ende der Aktion erklärten die VSG-Akteure den Grundschülern die Regeln für den geplanten Volley4Kids-Cup am 26.6.2015, einem Ball-über-die-Schnur-Turnier auf Volleyball modifiziert.

In den nächsten Wochen werden die VSG-Akteure weitere Grundschulen besuchen, vielleicht steht ja mal ein Bundesligaspieler mit den Grundschülern am Netz.

Text: Marius Weisser

Foto: privat

Platz 7 bei der Nordbayerischen Meisterschaft 2015 für die U16-Jungs

Mit großer Zuversicht ging es für die U16 am 07/08.03 nach Mömlingen, denn durch die Absage von Memmelsdorf, rutschte man automatisch in die etwas leichtere Gruppe. Nach einer langen Anfahrt durfte man gleich das erste Spiel gegen Weißenburg spielen, in dem man im ersten Satz gut mithalten konnte, allerdings am Ende doch nicht die Nase vorn behielt. Das wollte man natürlich im zweiten Satz besser machen, konnte aber die Annahme nicht konstant nach vorne bringen, wodurch der Druck im Angriff fehlte und somit der Gegner die Chance auf leichte Punkte hatte. Nichts desto trotz zeigte man eine solide Leistung und hoffte auf das zweite Spiel gegen Röttingen.

Bereits früh zeichnete sich eine Niederlage an, basierend auf vielen Unsicherheiten im Aufbauspiel und dem besseren Angriffsspiel der gegnerischen Mannschaft. Auch die taktischen Auszeiten von Trainer René Michael und Marius Weisser konnten nicht mehr viel ändern. Sichtlich niedergeschlagen war man nach diesem Spiel.

Jetzt hieß es gegen Regenstauf um Platz drei – und somit auch noch einer Chance auf das Finale – in der Gruppe zu kämpfen, was sich jedoch als deutlich schwieriger erwies, als anfangs angenommen, denn der Gegner gab keinen Ball verloren, und konnte viele Angriffe abwehren und selbst Punkte daraus machen. Zwar konnte man den ersten Satz noch gewinnen, allerdings schlichen sich immer mehr Aufschlagsfehler in das Spiel der VSG’ler ein, wodurch der zweite Satz deutlich enger wurde und man die entscheidenden Punkte nicht machte, was zu einem Satzverlust mit 24:26 Punkten führte. Ähnlich knapp ging es im dritten Satz zu. Man konnte zwar mithalten, sich aber nicht absetzen und musste auch diesen verloren geben.

Nun erhoffte man sich am nächsten Tag wenigstens Platz 5. Dazu musste man gegen Weiden spielen, dem Verlierer aus den Überkreuzspielen. Allerdings machten der VSG die zwei groß gewachsenen Mittelblocker viele Probleme, über die fast jeder Ball gespielt wurde. Auch schaffte man es nicht die taktischen Vorsätze umzusetzen, wodurch viele kurze Bälle in die Feldmitte fielen. Nach einem unspektakulären Satz, in dem nur Außenangreifer Adrian Lamberti dem Gegener einige Bälle ins Feld schlagen konnte, musste man sich für den zweiten deutlich mehr motivieren. Durch gute Aufschläge und vielen abgewehrten Bällen, wurde dieser nun deutlich gewonnen. Erneut ging es in den Tie Break, der ähnlich wie der erste Satz verlief. Viele Annahme und Zuspiel Fehler verhinderten einen Angriff. Dies wurde vom Gegner gnadenlos ausgenutzt. Man verlor mit 15:8.

Nun musste man auch hier versuchen, die rote Laterne zu vermeiden und musste gegen Kallmünz ran, die für Memmelsdorf ins Turnier nachgerückt sind. Bereits früh konnte man sich absetzen und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab und gewann den ersten Satz mit 25:19 und den zweiten mit 25:21 und beendete das Turnier auf Platz 7.

Text: Marius Weisser

Foto: privat

Platz 6 bei der Nordbayerischen Meisterschaft 2015 für die U20-Jungs

Bereits am 28.02/01.03 fand die Nordbayerische für die U20 Mannschaft der VSG Coburg/Grub statt. Ähnlich wie bei der Oberfränkischen musste man auf Mittelblocker Florian Trolp, der wie Marius Weisser und Philipp Lamberti bereits Erfahrung in der Bayernliga gesammelt hat, krankheitsbedingt verzichten. Jedoch änderte dies nicht viel an der Außenseiterrolle, denn die Mannschaft bestand vorwiegend aus U18 Spielern, die körperlich den Gegnern deutlich unterlegen waren und als Zweitplatzierter aus dem Bezirk man auch noch die stärkere Gruppe erwischte.

Nichts desto trotz konnte man sich im ersten Spiel gegen den Gastgeber Bad Windsheim gut verkaufen und musste den ersten Satz wegen kleineren Fehlern nur knapp abgeben. Der zweite Satz verlief anfangs auch sehr gut, jedoch mangelte es an der Annahmekonstanz, was das Aufbauspiel und somit den Angrifssdruck erschwerte und einen Rückstand bedeutete,welchen man nicht mehr aufholen konnte. Nun ging es gegen Regenstauf, dem erstplatzierten aus der Oberpfalz. Bereits beim einspielen konnte man einen großen Leistungsunterschied erkennen, welcher sich im Spiel noch deutlicher bemerkbar machte. So musste man trotz eines guten Spieles eine Niederlage akzeptieren, da es im Angriff an der Durchschlagskraft fehlte.

Das letzte Spiel dieses Tages musste man gegen die favorisierte Mannschaft aus Hammelburg bestreiten, welche die Spiele davor deutlich gewinnen konnte. Auch ohne ihrer top Besetzung, zu der auch Moritz Karlitzek gehört, konnte man trotz einer guten Annahme nicht viel ausrichten und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben.

Nun hatte man als 4. Platzierter am nächsten Tag nur noch die Chance um Platz 5-7 zu spielen. Deutlich motivierter ging man in das Spiel gegen Weiden, bei welchem man gute Chancen auf einen Sieg hatte. Jedoch scheiterte es phasenweise wieder an der Annahme, wodurch man durch viele gerettete Bälle dem Gegner leichte Punkte ermöglichte. So musste man eine Führung abgeben und verlor den ersten, wie auch den zweiten Satz.

Das letzte Spiel ging nun um die rote Laterne, die natürlich keiner haben wollte. Dies sah im ersten Satz sehr gut aus, in dem man sich bereits früh eine Führung durch ein gutes Aufschlagsspiel erarbeiten konnte, wodurch man den Satz für sich entscheiden konnte. Nun galt es an der Leistung im zweiten Satz anzuknüpfen, in dem man deutlich mehr Gegenwehr von Gastgeber Bad Windsheim spührte. Erneut entschied die schlechte Annahme den Satz und man musste in den Tie Break. Durch einen taktischen Wechsel von Philipp Lamberti auf die Außenposition, konnte man sich bereits Anfangs absetzen und den Satz durch ein stabiles Spiel für sich entscheiden. Dies bedeutete den sechsten Platz für die VSG’ler.

Text: Marius Weisser

Foto: privat

U20-Jungs sichern sich Silber bei der Oberfränkischen Meisterschaft

Unter denkbar schlechten Voraussetzungen startete eine stark dezimierte VSG-Jugendmannschaft bei der Oberfränkischen Meisterschaft U20. Nachdem man sich in der Vorrunde den zweiten Platz in der Gruppe sichern konnte, standen als Gegner der erstplatzierte aus Arzberg und der drittplatzierte aus Kronach aus der anderen Gruppe 1 fest. Jedoch zeichnete sich in den Vortagen bereits ab, dass die VSG aus Verletzungsgründen auf starke Spieler, wie z. B. Florian Trolp, der wie auch seine U20 Mannschaftskameraden Philipp Lamberti und Marius Weisser in der Bayernligamannschaft der Herren spielt, verzichten musste. Kurzfristig musste daher Adrian Lamberti aus der U16 noch in den Kader aufgenommen werden.

Unbeeindruckt von den Hindernissen zeigte sich das Team hoch motiviert und konnte in den beiden Spielen eine sehr gute Leistung zeigen. Obwohl das Team noch nie in dieser Formation zusammen gespielt hatte, sahen die Zuschauer eine sehr gute Mannschaftsleistung. Zudem sicherten gute Aufschläge und eine starke Angriffsleistung von Marius Weisser und Philipp Lamberti glatte Siege.

Das Team wurde an diesem Tag von Nikola Poluga gecoacht, der nun schon in der 2. Saison eine starke Leistung als Mittelblocker bei der VSG in der 1. Bundesliga zeigt. Das Team profitierte vom professionellen Coaching besonders im hart umkämpften Spiel gegen Arzberg, wo sie trotz mehrerer Rückstände einen glatten 2-Satz-Sieg erringen konnten und  somit der Finaleinzug gesichert war.

Im Finale hieß der ungeliebte Gegner wieder einmal Memmelsdorf. Die Pechsträhne der VSG hielt aber leider noch an. Vor dem Finale musste Außenangreifer Niko Geck wegen eines akuten Infektes auf einen weiteren Einsatz verzichten und damit verfügte die VSG nicht einmal mehr über einen Auswechselspieler. Dies machte sich im ersten Satz bereits deutlich bemerkbar, man konnte aber durchaus gut mithalten und verlor nur knapp mit drei Punkten. Zuversichtlich ging man in Satz zwei, jedoch fehlte es im Angriff am Durchsetzungsvermögen.  Memmelsdorf konnte die Chance auf  Punktgewinne konsequent nutzten, was bereits früh einen deutlichen Rückstand zur Folge hatte, den die VSG’ler leider nicht mehr aufholen konnten.

Ein Trostpflaster ist jedoch, dass der 2. Platz direkt zur Nordbayerischen Meisterschaft qualifizert  und dort eine Revanche gegen Memmelsdorf möglich ist. Die Motivation ist bei der VSG in jedem Fall hoch.

Für die VSG spielten: Paul Beck, Niko Geck, Philipp Lamberti, Adrian Lamberti, Janik Neubauer, Julius Thaler und  Marius Weisser

Text: Marius Weisser

Foto: privat