Damen 1: Stärke unterschätzt

SG Teamwork Ebersdorf/Grub : VfB Einberg: 2:3

Am Spieltag reiste die Damen 1 ins nicht weit entfernte Einberg. Die Gastgeber, neu formiert und gut gestärkt nach der Auflösung der Spielgemeinschaft mit Rödental, traten von Anfang an souverän auf, spielten schnelle Bälle, zeigten sich selbstbewusst. Bei der SG Teamwork hatte man die Mannschaft schlichtweg unterschätzt und war im ersten Satz dementsprechend unvorbereitet. Die ersten Punkte vergingen schnell, bevor sich die Teamwork Damen  aufrappelten und sich ins Spiel kämpften. Der Satz ging dennoch leider mit 20:25 aus Teamwork Sicht zu Ende. In Satz 2 startete man von Anfang an wacher, agiler und kreativer, so dass dieser Satz am Ende mit 25:21 gewonnen werden konnte. Satz 3 war nun ein Abbild des Tagesergebnisses, ein Totalausfall aus Teamwork Sicht. Man war wenig kreativ, konnte viele Bälle abwehren, aber nicht zu Punkten verwandeln. Ein Trauerspiel, was mit 9:25 beendet wurde. Satz 4 zeigte allerdings, dass die SG Teamwork noch lange nicht aufgegeben hatte. Es wurde gekämpft, man schöpfte neue Kraft, frische Ideen wurden eingebracht und die Stimmung wurde gehalten. Mit Spaß am Spiel konnte der 4. Satz mit 25:20 gewonnen werden.  Nun also der Tiebreak- beide Mannschaften hatten mittlerweile einen Punkt auf dem Konto, den 2. entschieden die letzten 17 Minuten. Mit zu wenig Konzentration und Durchschlag starteten die Teamwork Damen ins Spiel, holten am Ende eine 13:8 Führung der Gegner noch einmal auf, mussten sich aber schließlich mit 13:15 gegen starke Einberger Damen geschlagen geben.
Ein Lob trotzdem ans Team. Wir haben gezeigt, dass man durchaus zurück kommen kann ins Spiel, dass ein Spiel nur so gut ist wie jeder Einzelne und dann die Teamleistung auf dem Feld und auf der Bank. Wir sind ein starkes Team, das haben wir einmal mehr bewiesen.

SG Teamwork Ebersdorf/Grub : SC Memmelsdorf 3: 1:3

Man startete in ein ausgeglichenes Spiel bei dem auf Memmelsdorfer Seite ein guter Mix aus jahrelanger Erfahrung und junger Schnelligkeit stand. Am Ende war es der SC Memmelsdorf der mit 25:22 den ersten Satz für sich entschied. Auch im zweiten Satz hatte Memmelsdorf die Nase vorn. Die SG Teamwork versuchte es mit Stimmung, Auszeiten, Wechseln. Doch es wollte nichts helfen gegen die Hemmungen im Kopf, die man am 11.11. mit nach Einberg brachte. Auch der 2. Satz ging deutlich, mit 25:15 an den SC Memmelsdorf. Doch wir haben ja bereits gelernt, die SG Teamwork gibt nicht auf. Im dritten Satz kämpfte man sich noch einmal zurück, agierte als Team, fand den Spaß und die Kreativität wieder und entschied den Satz mit 25:17 für sich. Trotz des kurzen Aufflammens im dritten Satz war der vierte Satz nun wie verhext und es bleibt nichts weiter als dies mit dem Satzergebnis von 25:5 für den SC Memmelsdorf zu verdeutlichen. Im gesamten Spiel fehlte es der SG Teamwork an Selbstbewusstsein, das auch die Ergänzungsspieler, trotz vielen Wechseln leider nicht ins Feld bringen könnten. Auch Umstellungen der Positionen durch den Ersatz-Trainer Michael Brenner konnten nichts positives zum Spielergebnis beitragen. Trotzdem auch hier ein großes Lob – die Feldabwehr war in vielen Spielzügen überragend.
Zusammenfassend kein guter Tag für die SG Teamwork. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und treffen am 10.12. dann zu Hause in Ebersdorf ab 11:00 Uhr  auf die Damen aus Rödental und Kronach. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung.
Bedanken möchten wir uns bei Michael Brenner, der seinen Tag für uns geopfert und mit uns geschwitzt hat.

Wie sagt man so treffend: wenn’s net löfft, löffts net… Wir sind ein gutes Team und können das beim nächsten Mal bestimmt auch wieder mit Ergebnissen beweisen.

 

Text: Anne Scheidler

Foto: privat