H2: Mit Zuversicht in die neue Saison!

Elf Siege, sieben Niederlagen und 36 Punkte – mit dieser beachtlichen Bilanz konnte die SG TS Lichtenfels/VSG Coburg/Grub in der letzten Spielzeit als Viertplatzierter der Bayernliga Nord hervorgehen. Die zweite Mannschaft der VSG Coburg/Grub rangierte somit nur hinter den drei Aufsteigern aus Eltmann, Eibelstadt (jeweils 40 Punkte) und Donaustauf (46 Punkte)  und durfte als damaliger Aufsteiger aus der Landesliga mehr als zufrieden mit der eigenen Leistung sein.

Auch in der kommenden Saison möchte das Team, das größtenteils aus Studenten besteht, angreifen und den Tabellenplatz des letzten Jahres bestätigen.

Hierfür galt es im Vorfeld zunächst einige Abgänge zu kompensieren. Speziell im Mittelblock zeigte sich Handlungsbedarf, da mit Björn Dehler und Sebastian Burgis beide Stammkräfte auf dieser Position berufs- beziehungsweise studiumsbedingt zukünftig nicht mehr in Lichtenfels/Coburg spielen werden. Ebenso wog das berufsbedingte Ausfallen des Diagonalspielers Jonas Eggert schwer und nahm der Mannschaft kostbare Variabilität.

Erfreulicherweise gelang es jedoch den Außenangreifer Bastian Markgraf, der bereits vor zwei Jahren für die TS Lichtenfels ans Netz ging, wieder zurück in die Korbstadt zu holen. Zudem fand das Team Verstärkung in der eigenen Jugend. Sowohl Florian Trolp im Mittelblock, als auch Marius Weisser als Außenangreifer/Libero verfügen über enormes Talent und geben dem Kader gemeinsam mit dem neuem VSG`ler Jannis Meyer die nötige Breite zurück.

Die Bayernliga setzt sich in der Spielzeit 14/15 aus einigen neuen Mannschaften zusammen. So freuen sich die Akteure der Spielgemeinschaft in der kommenden Saison gegen die Aufsteiger aus Parsberg, Arzberg und Volkach, sowie gegen den letztjährigen Regionalligisten aus Regenstauf antreten und spannende Spiele zeigen zu dürfen.

Einen ersten Vorgeschmack auf die nächste Spielzeit gab die junge Truppe bereits bei einem Vorbereitungsturnier in Hildburghausen. Obwohl man hier im Vergleich zu den meisten Gegnern noch einen erheblichen Trainingsrückstand hatte, lieferten die Oberfranken stets Partien auf Augenhöhe. Das Team belegte letzten Endes zwar lediglich den achten Platz von zwölf teilnehmenden Mannschaften, verkaufte sich aber hierbei eindeutig unter dem Wert und kann somit mit Zuversicht die weitere Saisonvorbereitung angehen.

Text: Max Huber