Nach 2:0 Satzführung noch 2:3 – Sonntag 15 Uhr Heimspiel gegen Amberg (Pestalozzihalle)

Enttäuschte Gesichter gab es am Samstagabend bei den Bayernligavolleyballern der SG Teamwork Ebersdorf/Coburg und ihrem Trainer Volker Pohl. Nach einer ungefährdeten 2:0-Sätzführung gab man das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten noch aus der Hand und unterlag mit 13:15-Punkten im Tie-Break.

Im ersten und zweiten Satz konnte die SG an ihre Leistung aus der letzten Woche im Heimspiel gegen den TV Bad Windsheim anknüpfen. Die Annahme ermöglichte Zuspieler André Dehler ein variables Angriffsspiel und so punktete die SG im Angriff über alle Positionen relativ sicher. Die ersten beiden Sätze konnten deshalb ungefährdet mit 25:16 und 25:19 gewonnen werden. Im dritten Satz lies die Konzentration der SG Teamwork dann allerdings spürbar nach und die Hausherren aus der Oberpfalz witterten nun Morgenluft. Das Heimteam um die ehemaligen Bundesligaspieler Daniel Fritz und Manuel Künecke kam nun besser ins Spiel und minimierte die Fehlerquote. Auf der anderen Seite zeigten sich bei der SG Teamwork besonders in der Feldabwehr einige Defizite und so war man oft den besagten Schritt zu spät am Ball. Zwar konnte die Mannschaft von Kapitän Beni Kucera den dritten Satz offen gestalten, doch am Ende konnte Neumarkt diesen Durchgang für sich verbuchen. Im vierten Satz sah es dann so aus, als ob die SG wieder die nötige Antwort finden würde und lag zur Satzmitte bereits mit 18:15-Punkten in Führung. Einige enge Entscheidungen über Blockberührungen oder Linienbälle fielen allerdings dann allesamt gegen die SG aus, so dass Neumarkt den 23:23-Ausgleich schaffen konnte. Schließlich war es symptomatisch für die letzten Wochen, dass es Netzroller für die Gäste den deren erste Führung in diesem Satz und somit den Satzball ermöglichte, den die Hausherren direkt zum 25:23 nutzen konnten. Im Tie-Break ging es dann schließlich hin und her und beide Mannschaften kämpften um jeden Punktgewinn. Einige lange Ballwechsel waren die Konsequenz. Leider fehlte aber auch hierbei am Satzende der SG Teamwork das nötige Glück und das nötige Durchsetzungsvermögen im Angriffsspiel, so dass wiederum die Hausherren mit zwei Punkten Abstand die Oberhand behielten und den ersten Sieg seit November 2018 feierten. Die SG Teamwork dagegen hat nun zwar drei Punkte aus den letzten vier Spielen geholt, dabei aber dreimal knappe Tie-Break-Niederlagen hinnehmen müssen.

Die Lage in der Liga

Zwar liegt die SG Teamwork durch den Punktgewinn (15 Punkte) einen Platz vor dem TSV Eibelstadt (14 Punkte), die aktuell auf dem Abstiegsrelegationsplatz stehen. Die Unterfranken zeigten allerdings im Gegensatz zur SG Teamwork zuletzt einen Aufwärtstrend in ihren Ergebnissen. Es bleibt also weiterhin spannende in diesem Fernduell und jeder gewonnen Punkt wird für die Endabrechnung wichtig sein.
Der ASV Neumarkt, der durch den Sieg gegen die SG Teamwork zwei Punkte für die Tabelle einfuhr, liegt weiterhin mit nur 8 Punkten mit deutlichem Abstand auf einem direkten Abstiegsplatz.

Der nächste Gegner für die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg wird am Sonntag, 10.02.2019 der Tabellenführer VC Amberg sein. Das Spiel findet um 15 Uhr in der Pestalozzihalle in Coburg statt.

Für die SG spielten: Kucera, Kessel, Nürnberger, Dehler, Turek, Lamberti, Baumgarten, Schönfelder, Jularic
Trainer: Volker Pohl