Platz 6 bei der Nordbayerischen Meisterschaft 2015 für die U20-Jungs

Bereits am 28.02/01.03 fand die Nordbayerische für die U20 Mannschaft der VSG Coburg/Grub statt. Ähnlich wie bei der Oberfränkischen musste man auf Mittelblocker Florian Trolp, der wie Marius Weisser und Philipp Lamberti bereits Erfahrung in der Bayernliga gesammelt hat, krankheitsbedingt verzichten. Jedoch änderte dies nicht viel an der Außenseiterrolle, denn die Mannschaft bestand vorwiegend aus U18 Spielern, die körperlich den Gegnern deutlich unterlegen waren und als Zweitplatzierter aus dem Bezirk man auch noch die stärkere Gruppe erwischte.

Nichts desto trotz konnte man sich im ersten Spiel gegen den Gastgeber Bad Windsheim gut verkaufen und musste den ersten Satz wegen kleineren Fehlern nur knapp abgeben. Der zweite Satz verlief anfangs auch sehr gut, jedoch mangelte es an der Annahmekonstanz, was das Aufbauspiel und somit den Angrifssdruck erschwerte und einen Rückstand bedeutete,welchen man nicht mehr aufholen konnte. Nun ging es gegen Regenstauf, dem erstplatzierten aus der Oberpfalz. Bereits beim einspielen konnte man einen großen Leistungsunterschied erkennen, welcher sich im Spiel noch deutlicher bemerkbar machte. So musste man trotz eines guten Spieles eine Niederlage akzeptieren, da es im Angriff an der Durchschlagskraft fehlte.

Das letzte Spiel dieses Tages musste man gegen die favorisierte Mannschaft aus Hammelburg bestreiten, welche die Spiele davor deutlich gewinnen konnte. Auch ohne ihrer top Besetzung, zu der auch Moritz Karlitzek gehört, konnte man trotz einer guten Annahme nicht viel ausrichten und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben.

Nun hatte man als 4. Platzierter am nächsten Tag nur noch die Chance um Platz 5-7 zu spielen. Deutlich motivierter ging man in das Spiel gegen Weiden, bei welchem man gute Chancen auf einen Sieg hatte. Jedoch scheiterte es phasenweise wieder an der Annahme, wodurch man durch viele gerettete Bälle dem Gegner leichte Punkte ermöglichte. So musste man eine Führung abgeben und verlor den ersten, wie auch den zweiten Satz.

Das letzte Spiel ging nun um die rote Laterne, die natürlich keiner haben wollte. Dies sah im ersten Satz sehr gut aus, in dem man sich bereits früh eine Führung durch ein gutes Aufschlagsspiel erarbeiten konnte, wodurch man den Satz für sich entscheiden konnte. Nun galt es an der Leistung im zweiten Satz anzuknüpfen, in dem man deutlich mehr Gegenwehr von Gastgeber Bad Windsheim spührte. Erneut entschied die schlechte Annahme den Satz und man musste in den Tie Break. Durch einen taktischen Wechsel von Philipp Lamberti auf die Außenposition, konnte man sich bereits Anfangs absetzen und den Satz durch ein stabiles Spiel für sich entscheiden. Dies bedeutete den sechsten Platz für die VSG’ler.

Text: Marius Weisser

Foto: privat