Platz 7 bei der Nordbayerischen Meisterschaft 2015 für die U16-Jungs

Mit großer Zuversicht ging es für die U16 am 07/08.03 nach Mömlingen, denn durch die Absage von Memmelsdorf, rutschte man automatisch in die etwas leichtere Gruppe. Nach einer langen Anfahrt durfte man gleich das erste Spiel gegen Weißenburg spielen, in dem man im ersten Satz gut mithalten konnte, allerdings am Ende doch nicht die Nase vorn behielt. Das wollte man natürlich im zweiten Satz besser machen, konnte aber die Annahme nicht konstant nach vorne bringen, wodurch der Druck im Angriff fehlte und somit der Gegner die Chance auf leichte Punkte hatte. Nichts desto trotz zeigte man eine solide Leistung und hoffte auf das zweite Spiel gegen Röttingen.

Bereits früh zeichnete sich eine Niederlage an, basierend auf vielen Unsicherheiten im Aufbauspiel und dem besseren Angriffsspiel der gegnerischen Mannschaft. Auch die taktischen Auszeiten von Trainer René Michael und Marius Weisser konnten nicht mehr viel ändern. Sichtlich niedergeschlagen war man nach diesem Spiel.

Jetzt hieß es gegen Regenstauf um Platz drei – und somit auch noch einer Chance auf das Finale – in der Gruppe zu kämpfen, was sich jedoch als deutlich schwieriger erwies, als anfangs angenommen, denn der Gegner gab keinen Ball verloren, und konnte viele Angriffe abwehren und selbst Punkte daraus machen. Zwar konnte man den ersten Satz noch gewinnen, allerdings schlichen sich immer mehr Aufschlagsfehler in das Spiel der VSG’ler ein, wodurch der zweite Satz deutlich enger wurde und man die entscheidenden Punkte nicht machte, was zu einem Satzverlust mit 24:26 Punkten führte. Ähnlich knapp ging es im dritten Satz zu. Man konnte zwar mithalten, sich aber nicht absetzen und musste auch diesen verloren geben.

Nun erhoffte man sich am nächsten Tag wenigstens Platz 5. Dazu musste man gegen Weiden spielen, dem Verlierer aus den Überkreuzspielen. Allerdings machten der VSG die zwei groß gewachsenen Mittelblocker viele Probleme, über die fast jeder Ball gespielt wurde. Auch schaffte man es nicht die taktischen Vorsätze umzusetzen, wodurch viele kurze Bälle in die Feldmitte fielen. Nach einem unspektakulären Satz, in dem nur Außenangreifer Adrian Lamberti dem Gegener einige Bälle ins Feld schlagen konnte, musste man sich für den zweiten deutlich mehr motivieren. Durch gute Aufschläge und vielen abgewehrten Bällen, wurde dieser nun deutlich gewonnen. Erneut ging es in den Tie Break, der ähnlich wie der erste Satz verlief. Viele Annahme und Zuspiel Fehler verhinderten einen Angriff. Dies wurde vom Gegner gnadenlos ausgenutzt. Man verlor mit 15:8.

Nun musste man auch hier versuchen, die rote Laterne zu vermeiden und musste gegen Kallmünz ran, die für Memmelsdorf ins Turnier nachgerückt sind. Bereits früh konnte man sich absetzen und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab und gewann den ersten Satz mit 25:19 und den zweiten mit 25:21 und beendete das Turnier auf Platz 7.

Text: Marius Weisser

Foto: privat