VBL-Bericht zur Saisoneröffnung in Coburg

Nach einer eindrucksvollen Eröffnungsfeier ging es vor 2.295 Fans – ein neuer Zuschauerrekord für die Gastgeber – los: Friedrichshafen agierte gleich überlegen, führte schnell und zog mit 13:5 deutlich davon. Obwohl sich Coburg steigerte, ging der erste Durchgang verdient mit 25:20 an die Mannen von Erfolgscoach Stelian Moculesu. Denn das Team vom Bodensee wirkte deutlich besser eingespielt.

Im Satz zwei hatten die Gastgeber dem VfB Friedrichshafen mehr entgegenzusetzen. Das von Milan Maric trainierte Team erkämpfte sich mit guten Spielzügen eine 6:5-Führung. Doch dann zahlte sich die Erfahrung der Gäste aus. Mit 25:22 verbuchten sie erneut das bessere Ende für sich.

Im dritten Satz schien die Gegenwehr trotz lautstarker Unterstützung der einheimischen Anhänger gebrochen. Mit WM-Bronzemedaillengewinner Max Günthör erkämpfte sich Friedrichshafen Punkt um Punkt, sodass es schließlich 25:11 für den Champions League-Gewinner von 2007 hieß.

Ein Schritt in Richtung Meisterschaft? „Ich hoffe es“, so Friedrichshafen-Coach Stelian Moculescu hinterher. „Aber wir müssen uns in einigen Bereichen noch verbessern.“

Am Samstag wird das siegreiche Team sicher nach Dresden schauen. Denn dort treten die BR Volleys, zuletzt dreimal in Folge Deutscher Meister, bei den Cloud&Heat Volleys Dresden an.

Als Most Valuable Player wurden nach dem Spiel Itamar Stein (Coburg) und Baptiste Geiler (Friedrichshafen) ausgezeichnet.

 

Text: Frank Bleydom

Bild: Henning Rosenbusch