VSG Coburg/Grub rechnet sich auch gegen SVG Lüneburg Chancen aus!

Nach Siegen in der Liga gegen Mitteldeutschland (3:2) und Königswusterhausen (3:1) strotzt das junge VSG-Team vor Selbstvertrauen. Die VSG Coburg/Grub, die derzeit auf dem 6. Platz rangiert, will am Samstagabend um 19:30 Uhr weitere Punkte einfahren und den Abstand zum Tabellenende vergrößern. Die Niederlage am Mittwoch im Pokal ändern nicht viel an den durchweg positiven Eindrücken, welche die Coburger Volleyballer in dieser Saison hinterlassen haben.

Trainer Itamar Stein richtete seinen Blick direkt nach der Niederlage am Mittwochabend auf die kommende Aufgabe gegen die SVG Lüneburg. Die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner gehörte im letzten Jahr als Aufsteiger zu den Überraschungsmannschaften der Liga. Der Einzug ins Playoff-Halbfinale und die Qualifikation für das Pokalfinale waren aufgrund des relativ geringen Etats der Norddeutschen absolut nicht zu erwarten.

Pressesprecher André Dehler: „Der Erfolg von Lüneburg im letzten Jahr zeigt, dass man trotz geringen Budgets mit cleveren Entscheidung ein Team formieren kann, dass in die vordere Tabellenhälfte vordringen kann. Großen Anteil hat sicher Trainer Stefan Hübner, der als ehemaliger Weltklassespieler und Co-Trainer der Nationalmannschaft sehr große Fachkompetenz hat!“

Der Gegner aus Lüneburg steht mit aktuell 7 Punkten auf dem 4. Platz der Bundesligatabelle. Die Norddeutschen konnten in dieser Saison bereits mit zwei Siegen gegen Europapokalteilnehmer SWD Powervolleys Düren aufhorchen lassen. Die VSG Coburg/Grub hat ein starkes Team vor der Brust und sieht sich selbst eher in der Außenseiterrolle. Dass auch die lange Anreise der Gäste aus Lüneburg für diese kein Problem darstellt, zeigt deren Sieg beim TV Rottenburg am dritten Spieltag.

Die Vestestädter müssen sich in ihrem Heimspiel auf die eigene Stärken konzentrieren und im Gegensatz zu Mittwoch, die Fehlerquote gering halten. Mit der gewohnten Einsatzfreude und Kampfgeist ist dann vieles möglich. Das Heimspiel gegen Lüneburg wird auch eine Rückkehr vom letztjährigen VSG-Zuspieler Adam Kocian, den es nach der letzten Saison zu den Norddeutschen zog.

Trainer Itamar Stein: „Ich denke vor heimischen Kulisse können wir fast alle Teams der Liga schlagen. Gegen Lüneburg wartet wieder ein starker Gegner auf uns, aber wenn wir eine gute Leistung abrufen, können wir sie auch schlagen. Wir haben die Niederlage gegen Bühl analysiert und unsere Schlüsse draus gezogen. Die Stimmung im Training ist weiterhin sehr positiv und meine Jungs freuen sich Samstag wieder vor unseren Fans auf dem Platz zu stehen!“

 

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen