VSG Coburg/Grub trifft auf deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen!

Am Samstagabend, den 30.01.2016, fliegen in der HUK-Coburg arena wieder die Volleybälle. Die Bundesligavolleyballer der VSG Coburg/Grub treffen dabei auf keinen Geringeren als den deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Ein Blick auf die Tabelle der Volleyballbundesliga zeigt eine vermeidliche klare Ausgangssituation. Das Gästeteam von Trainerlegende Stelian Moculescu steht mit nur 2 Saisonniederlagen auf Platz 2 der Volleyballbundesliga. Die Vestestädter hingegen spielen ihre beste Saison der Vereinsgeschichte und liegen mit 6 Siegen aus 11 Spielen auf dem 7. Tabellenplatz.

Der VfB Friedrichshafen hat das Saisonziel, den deutschen Meistertitel zu verteidigen, den die Männer vom Bodensee bereits 13-mal holen konnten. VfB-Trainer Stelian Moculescu trainiert den VfB bereits seit fast 20 Jahren und spielt seitdem ununterbrochen in der Championsleague, die er 2007 ebenfalls gewinnen konnte. Die Häfler galten über Jahre hinweg als der einzige deutsche Volleyballverein, der es zu breiter Bekanntheit geschafft hat. Lediglich die Berlin Recycling Volleys konnten es seit dem Jahr 1996 fünfmal schaffen, dass der VfB am Saisonende nicht Deutscher Meister wurde.

Zu Saisonbeginn hatte das Gästeteam allerdings einige Ausfälle zu verkraften, so dass Trainer Moculescu öfters wechseln musste und seine Stammformation praktisch nie zusammen auf dem Feld stehen konnte. Nach der Rückkehr von Spielmacher Simon Tischer und Routinier Björn Andrae nach längerer Verletzungspause befinden sich Häfler allerdings im Aufwind und konnten zuletzt spielerisch überzeugen.

Das Gästeteam besteht aus einer Auswahl von Topathleten aus acht Ländern und spielt auch in diesem Jahr wieder in der Championsleague. Am Mittwoch gelang den Männern vom Bodensee dabei ein glatter 3:0-Heimsieg gegen das russische Spitzenteam Dinamo Moskau.

Wer aber von einer klaren Sache für die Häfler ausgeht, der sollte im Kopf haben, dass die Coburger Volleyballer in der heimischen Schmiede bisher vier Siege landen konnten und dabei auch bei den zwei Niederlagen gegen die Europapokalteilnehmer BR Volleys Berlin (1:3) und SWP Powervolleys Düren (2:3) immer großartige Leistungen gezeigt haben.

Die Zuschauerunterstützung spielt für das Team von Trainer Itamar Stein natürlich eine große Rolle und kann ein entscheidender Faktor sein. Beim letzten Aufeinandertreffen der VSG Coburg/Grub und dem VfB Friedrichshafen in der Arena schauten sich zur letztjährigen Saisoneröffnung über 2300 Zuschauer die Begegnung an.

Pressesprecher André Dehler: „Ich würde mich freuen, wenn wir gegen den deutschen Rekordmeister einen neuen Zuschauerrekord für diese Saison schaffen würden. Die Mannschaft hat es bisher in jedem Heimspiel geschafft die Fans in ihren Bann zu ziehen. Die Coburger Sportfans haben die Chance internationalen Spitzensport in der Arena zu sehen, die Gelegenheit bietet sich nur selten direkt vor der eigenen Haustür!“

Trotz der Qualität des Gegners will sich die VSG Coburg/Grub mit ihrem Kapitän Noah Baxpöhler nicht unterkriegen lassen: „Wir freuen uns auf das Spiel gegen Friedrichshafen und ich glaube, dass unsere Mannschaft gegen jeden Gegner Punkte holen kann. Wir werden versuchen unsere Stärken in der Annahme und im Block auszuspielen und den Fans einen Fight liefern. Meine Verletzung an der Nase ist soweit ausgeheilt, dass ich spielen könnte. Ob und wann ich spiele muss aber der Trainer entscheiden!“

Für die VSG Coburg/Grub geht es nach dem Spiel gegen Friedrichshafen im Februar darum die bisherige Saison zu veredeln. Mit dem Heimspiel gegen den CV Mitteldeutschland am 06.02.2016 starten die Coburger in die Spiele gegen die direkten Konkurrenten um die direkte Playoffqualifikation. Dabei stehen schwere Auswärtsspiele in Herrsching, Lüneburg und Rottenburg an.

Das Spiel der VSG Coburg/Grub wird wie gewohnt im Livestream auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

 

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen