VSG schlägt sich achtbar beim deutschen Rekordmeister!

Das Erstligateam der VSG startete am Bodensee vor 1240 Zuschauern mit Hrinak, Kostolani, Katzenelson, Baxpöhler, Davis, Mauler und Libero Tille in das erste Saisonspiel. Schon nach drei Minuten nahm VSG-Trainer Itamar Stein seine erste Auszeit. Mit 0:3-Punkten legten die Schmiede einen klassischen Fehlstart in den ersten Satz hin. Am Aufschlag der Hausherren stand allerdings auch einer der besten Aufschläger der Liga, der französische Nationalspieler und Europameister Baptiste Geiler. Nach der Auszeit und ein paar eindringlichen Worten von Trainer Stein schaffte das VSG-Team zwei Punkte in Folge und schien nun endlich in der Begegnung angekommen zu sein. Bei der ersten technischen Auszeit lag die VSG Coburg/Grub lediglich mit 5:8 Punkten zurück. Im weiteren Verlauf des ersten Satzes gelang es den Coburgern allerdings nicht den Druck auf Friedrichshafen hoch zu halten, so dass diese ihr schnelles Angriffsspiel aufziehen konnten. Man merkte den Spielern von Trainer Stelian Moculescu an, dass sie sich nicht wie im ersten Saisonspiel gegen die United Volleys vom vermeintlichen Underdog überraschen lassen wollten. Deutlich mit 14:25 musste die VSG den ersten Satz abgeben.

Im zweiten Satz zeigte sich die VSG von Beginn an konzentrierter und konnte zur ersten technischen Auszeit sogar eine 8:7-Führung für sich verbuchen. Im weiteren Verlauf des Satzes zeigte sich die VSG Coburg/Grub stets gefährlich konnte aber vor allem die umkämpften Ballwechsel nicht für sich entscheiden. Schließlich war es die Routine des Rekordmeisters der entscheidende Faktor für den knappen 25:21-Satzgewinn der Hausherren.

Im dritten Satz machten die Häfler wieder enorm viel Druck im Aufschlag und VSG-Spielermacher Ariel Katzenelson war im ganzen Feld unterwegs um seine Pässe an den Mann zu bringen. Am Ende hieß es wie für die meisten Volleyballfans erwartet 3:0 für den Rekordmeister.

Die junge VSG-Truppe sollte sich allerdings von dieser Niederlage nicht entmutigen lassen und den Fokus auf das Heimspiel am kommenden Samstag gegen die Netzhoppers KW legen. Mithilfe der Fans in der Arena wird hier der erste Saisonsieg möglich sein.

Trainer Itamar Stein: „Meine Mannschaft hat vor allem im zweiten Satz sehr gut gespielt. Leider war unser Gegner noch besser. Ich denke, dass die Zuschauer bei diesem Spiel viele lange und spannende Ballwechsel zu sehen bekamen, in denen leider Friedrichshafen oft das bessere Ende für sich hatte. Jetzt gilt es sich auf das Heimspiel am Samstag gegen die Netzhoppers Königswusterhausen zu konzentrieren.“

Pressesprecher André Dehler: „Man hat gesehen, dass unser Team im ersten Spiel alles zeigen wollte, was man sich die letzten Wochen im Training erarbeitet hat. Leider hat sich F’hafen keine Blöße gegeben. Wenn man sieht das sie trotz guter Aufschläge der VSG, in zwei Sätzen lang, keinen einzigen Fehler in der Annahme machen, muss man über die hohe individuelle Qualität dieses Team nicht mehr sprechen!“

 

Text: André Dehler

Foto: VfB Friedrichshafen/Günter Kram