VSG verliert trotz großem Kampf gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Berlin mit 1:3-Sätzen!

Im ersten von drei Spitzenspielen im Monat Januar musste Trainer Itamar Stein in diesem Spiel auf seinen Kapitän Noah Baxpöhler verzichten. Der VSG-Kapitän, der Anfang Januar im Trainingslager der Nationalmannschaft weilte, musste aufgrund einer Augenverletzung passen und stand lediglich mit Maske am Spielfeldrand um sein Team moralisch zu unterstützen. Dezember-Neuzugang Ryan Thompson nahm für ihn seinen Platz in der Startformation ein.

Die VSG Coburg/Grub zeigte schon zu Beginn des Spiels, dass man sich gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Berlin nicht kampflos geschlagen geben will. Die Hauptstädter, die in 10 Spielen erst 4 Sätze abgegeben hatten, begannen mit ihrer Stammformation und zeigten damit, welchen Respekt man vor den Schmieden aus Coburg hatte. Von Beginn an konnte sich der sechsmalige Deutscher Meister aus Berlin nicht merklich absetzen, denn die VSG-Annahme stand sicher und der eiserne VSG-Block packte das ein ums andere Mal kräftig zu. Bis zum Spielstand von 20:20-Punkten waren beide Team gleichauf, bevor zwei leichte Fehler der heimischen VSG einen 25:23-Satzerfolg für Berlin ermöglichte.

In Satz Nummer Zwei zeigte sich dann ein ähnliches Bild, die VSG stellte sich mit Kampfgeist und eisernem Willen dem Favoriten entgegen und zur Satzmitte zahlte sich die Beharrlichkeit der Hausherren schließlich aus. Mit druckvollem Aufschlagspiel brachten die Coburger den Tabellenführer nun kurzzeitig aus dem Konzept und das Heimteam zog mit 22:17-Punkten davon. Das Team von Trainer Itamar Stein ließ sich die Chance auf den Satzgewinn nun nicht mehr nehmen und konnte den zweiten Satz deutlich mit 25:18-Punkten für sich entscheiden.

Nach der Pause kam Berlin mit Wut im Bauch aus der Kabine und setzte die VSG nun mehr unter Druck. Der Berliner Block hatte die VSG-Angreifer nun besser um Griff und so konnte sich Berlin einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Zwar kam das Team von Coach Itamar Stein zum Satzende wieder besser ins Spiel aber Kostolani & Co konnten den Satzverlust nicht mehr vermeiden.

Im vierten Satz kämpfte die VSG weiter verbissen um gegen das Spitzenteam aus Berlin im Spiel zu bleiben. Viele umkämpfte Ballwechsel bekamen die Volleyballfans in der Arena nun zu sehen. Zur Satzmitte lagen die Hausherren lediglich zwei Punkte hinter dem Favoriten aus der Hauptstadt. Die Berliner konnten in dieser Phase allerdings nochmal einen Gang hochschalten und konnten nun vor allem die engen Ballwechsel für sich entscheiden. Schließlich mussten sich die Coburger Bundesligavolleyballer trotz einer tollen Leistung mit 1:3-Sätzen gegen die Berlin Recycling Volleys geschlagen geben.

Die VSG Coburg/Grub steht trotz der Niederlage weiterhin mit drei Punkten Vorsprung auf dem sechsten Tabellenplatz der 1. Volleyball Bundesliga, die Berliner dagegen stehen weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Trainer Itamar Stein: „Wir haben heute sehr gute Leistung gebracht, die leider gegen ein starkes Berliner Team nicht zum Sieg gereicht hat. Wir haben den BR Volleys ihren fünften und deutlichsten Satzverlust in dieser Saison beigebracht. Ich denke darauf können wir trotz der Niederlage sehr stolz sein!“

VSG-Geschäftsführer Jürgen Teuber: „Trotz der knappen Niederlage haben wir heute wieder tollen und packenden Spitzensport gesehen. Ich bin überzeugt, dass wir noch viele spannende und hochklassige VSG-Spiele in der Arena erleben dürfen und hoffentlich bald wieder mit dem besseren Ende für unsere Jungs!“

MVP’s:
Ariel Katzenelson (VSG Coburg/Grub), Ruben Schott (Berlin Recycling Volleys)

 

Text: André Dehler

Foto: Zwei k. fotografen