Oberfrankens Volleyballer treffen sich zum Bezirkspokal in Coburg

Am 07.04. und 08.04.2018 findet in der Angerhalle das Bezirkspokalturnier der Frauen und Männer statt. 

Am Samstag starten die Damen um 10 Uhr mit den Gruppenspielen. Es gehen neun Mannschaften an den Start um den Bezirkspokalsieger und einen weiteren Qualifikanten für den Landespokal A zu ermitteln. Aus Sicht der SG Teamwork Ebersdorf/Coburg/Grub nehmen bei den Damen zwei Mannschaften teil. Die Gegner der Gastgeberinnen kommen aus Einberg, Kronach, Steinweisen, Bayreuth, Forchheim, Pegnitz und Reitsch. Favoriten sind hierbei der Bezirksligist aus Forchheim und der Bezirksligaaufsteiger aus Kronach, aber auch die SG-Damen können sich bei einer guten Leistung Hoffnungen auf eine Qualifikation zur nächsten Pokalrunde machen. Hierzu müssten man in diesem erlesenen Feld Platz 1 oder 2 belegen. Das Finale wird um ca. 17:00 Uhr stattfinden.


Am Sonntag beginnen die Herren ebenfalls um 10 Uhr. Hierbei tritt der Gastgeber mit vier Mannschaften im Sechserfeld an. Favorit ist allerdings wie bei den Damen die VG Forchheim. Die SG-Männer werden aber sicherlich versuchen dem Favoriten ein Bein zu stellen und den Pokal zu erringen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Volleyball Fördervereins

Wann:

Donnerstag, 19.04.2018 um 19:00 Uhr

Wo:

Landgasthof Goldene Rose

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
  2. Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der JHV 2017
  3. Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden
  4. Satzungsänderungen  (§4 Mitglieder, §8 Vorstand, §9 Vereinsrat, §11 Zuständigkeiten und Rechtsverbindlichkeiten)
  5. Kassenbericht des Finanzverwalters
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung der Vorstandschaft
  8. Neuwahlen
  9. Beachvolleyball 2018
  10. Anträge und Verschiedenes

 

André Dehler

1. Vorsitzender, Verein der Freunde und Förderer des Volleyballsports e.V.

Herren 1: Meisterschaft und Bayernligaaufstieg perfekt gemacht!

Mit den nächsten beiden Saisonsiegen gegen die Reservemannschaften von Drittligist Marktredwitz und Regionalligist Bayreuth machte die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg die Meisterschaft in der Landesliga und damit den direkten Aufstieg in die Bayernliga klar. Vor über 100 treuen Fans in der Frankenlandhalle benötigten die Hausherren nur noch einen Punkt um für Verfolger Donaustauf/Burgweinting nicht mehr einholbar zu sein.

Im ersten Spiel gegen Marktredwitz lies das die SG Teamwork keinen Zweifel daran, dass man den entscheidenden letzten Punkt, der rechnerisch noch zum Titelgewinn fehlte, auch direkt holen wollte. Die Mannschaft von Trainer Volker Pohl zeigte sich im Angriff kompromisslos und die Gäste aus Ostoberfranken wurden im ersten Satz deutlich mit 25:12-Punkten in die Schranken verwiesen. Im zweiten Satz kamen die Gäste dann besser ins Spiel und zur Satzmitte sah sich SG-Trainer Pohl genötigt, seine Mannschaft taktisch neu einzustellen. Die Veränderung in der Aufschlagtaktik zeigte Wirkung und durch eine Aufschlagserie von Jens Aumann holte sich die SG auch den zweiten Durchgang mit 25:19-Punkten. Im dritten Satz versuchten die Gäste aus Marktredwitz nochmal zurück ins Spiel zu kommen und wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Doch das Heimteam aus Ebersdorf/Coburg war an diesem Tag nicht bereit Gastgeschenkte zu verteilen und sicherte sich auch den dritten Durchgang mit 25:21-Punkten.

Nach diesem Sieg stand die Meisterschaft der SG Teamwork bereits fest und so ging man ohne Druck in die zweite Begegnung gegen den Tabellenvierten Bayreuth. In diesem Spiel blieben die beiden Routiniers Kucera und Dehler zunächst auf der Bank und Thorsten Theuer und Yougster Eric Turek spielten von Beginn an. Der erste Satz verlief lange sehr eng und ging knapp mit 25:23-Punkten an die Gäste aus Bayreuth. Im zweiten Durchgang zeigte die SG Teamwork allerdings dann eine deutliche Leistungssteigerung und die Abstimmung zwischen Spielmacher Theuer und seinen Angreifern klappte nun hervorragend. Das variable Angriffsspiel brachte dem Heimteam einen klaren 25:12-Satzerfolg. Leider konnte die SG die Konzentration nicht in den dritten Satz mitnehmen und hatte vor allem in der Ballannahme ab der Satzmitte Probleme. Zwar kämpften sich die Hausherren nochmals zurück in den Satz aber auch die Einwechslungen von Kucera und Kotecki blieben erfolglos. Der dritte Satz ging mit 25:21-Punkten an die Gäste aus Bayreuth. Mit der Heimniederlage vor Augen konnte das Team von Kapitän Beni Kucera allerdings in den folgenden beiden Sätzen nochmals eine Leistungssteigerung hinlegen, wobei das Spiel vor allem im 5. Satz auf Messers Schneide stand. Bis zum Stand von 12:11-Punkten hatte der BSV Bayreuth die Nase vorne, bevor starke Aufschläge von Youngster Eric Turek und eine hervorragendes Block- und Abwehrspiel die SG Teamwork auf die Siegerstraße brachte. Denkbar knapp mit 15:13-Punkten holten die Volleyballer aus Ebersdorf/Coburg den 16. Sieg im 17. Saisonspiel und sicherten sich somit souverän die Meisterschaft in der Landesliga.

Am kommenden Samstag beendet die SG Teamwork ihre Saison beim VC Hirschaid, wobei diese Begegnung für die Tabellenpositionen beider Mannschaften keine Relevanz mehr haben wird.

Kapitän Beni Kucera: „Ich freue mich, dass heute so viele treue Fans aus Bundesligazeiten in der Halle waren. Vor zwei Jahren haben wir in der Bezirksliga mit der SG Teamwork einen Neuanfang gemacht. Nach zwei Aufstiegen in Folge werden wir im nächsten Jahr wieder in der Bayernliga spielen und den Zuschauern im Raum Coburg wieder spannende und hochklassige Duelle bieten können!“

Für die SG spielten: Kotecki, Theuer, Dehler, Will, Kucera, Franz, Aumann, Turek, Pfiffer, Lamberti, Schönfelder, Wittstein

Trainer: Pohl

Herren 1: SG Teamwork bleibt auf Aufstiegskurs!

Am Samstagnachmittag reiste die 1. Männermannschaft der SG Teamwork Ebersdorf/Coburg zum Auswärtsspiel in die Oberpfalz nach Parsberg. Auf dem Papier sollte die Begegnung eine klare Sache sein, spielte hier doch der Tabellenführer gegen den Tabellenletzten. Die Vorzeichen für SG-Trainer Volker Pohl waren aber dennoch nicht optimal, denn er musste in der Trainingswoche auf fünf Spieler krankheitsbedingt verzichten.

Am Spieltag fielen dann René Franz, Tomaz Kotecki und Vitali Wittstein aus, Beni Kucera und André Dehler konnten nur stark angeschlagen die Reise in die Oberpfalz antreten. Die Mannschaft der SG Teamwork stellte sich sozusagen von selbst auf und der 56-jährige Trainer Volker Pohl wärmte sich sogar höchstpersönlich für einen möglichen Spieleinsatz in der Landesliga auf. Die Mannschaft, die Ebersdorf/Coburg allerdings noch aufs Spielfeld brachte, machte aus der Not eine Tugend und spielte befreit auf. Die Spieler, die sonst weniger Einsatzzeit hatten, zeigten von Beginn an eine konzentrierte Leistung und erspielten sich eine 12:1-Punktführung. Trotz der ungewohnten Formation stand die Annahme der Coburger sicher und die Angreifer agierten meist souverän gegen den Parsberger Block. Mit diesem Selbstvertrauen im Rücken agierte die SG auch im weiteren Satzverlauf bis auf kleinere Abstimmungsprobleme sicher und gewann den ersten Satz mit 25:16-Punkten.

Im zweiten Satz verlief die Partie zu Beginn etwas ausgeglichener und die Hausherren konnten zu einigen Angriffspunkten kommen. Starke Aufschläge von Gerhard Pfiffer zur Satzmitte brachten allerdings im Anschluss den entscheidenden Vorsprung für einen 25:15-Satzgewinn.

Im letzten Satz war die Gegenwehr des Tabellenletzten schließlich gebrochen. SG-Zuspieler Thorsten Theuer verteilte nun die Pässe nach Belieben auf seine Angreifer und diese wuchteten die Bälle ein ums andere Mal krachend ins Feld des VC Hohenfels-Parsberg. Die SG Teamwork siegte schließlich deutlich mit 3:0-Sätzen und hat nun neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Donaustauf/Burgweinting.

Am 10.03.2018 im Heimspiel gegen Marktredwitz und Bayreuth kann die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg die Meisterschaft in der Landesliga und den Aufstieg in die Bayernliga klarmachen.

Kapitän Beni Kucera: „Unter der Woche musste man sich schon Sorgen machen, dass wir heute 6 Spieler aufs Feld bekommen. Am Ende steht ein klarer 3:0-Erfolg und damit kommen weitere drei Punkte auf unser Konto. Wir müssen nun noch einen Sieg aus den letzten drei Spielen holen um die Meisterschaft und den Aufstieg klarzumachen, das sollte doch machbar sein!“

Trainer Volker Pohl (über die Krankheitsmisere): „Als unter der Woche sozusagen stündlich Nachrichten der Spieler bei mir ankamen, dass sie krankheitsbedingt nicht trainieren können und auch ein Einsatz am Spieltag in Frage steht, habe ich mir schon Sorgen gemacht, ob wir eine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen. Ich habe sogar selbst an einen Einsatz gedacht. Am Ende haben es Thorsten und Gerhard hervorragend gemacht und die Stammspieler perfekt ersetzt. Wir haben heute den vorletzten Schritt in Richtung Ziellinie gemacht!“

Für die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg spielten: Thorsten Theuer, Jens Aumann, Gerhard Pfiffer, Eric Turek, Adrian Lamberti, Stefan Schönfelder, Beni Kucera, André Dehler
Trainer: Volker Pohl
Co-Trainer: Johannes Will

Text: André Dehler

Fotos: Zwei k. Fotografen

 

 

Herren 1: SG Teamwork mit weiterem Doppelsieg!

Am vergangenen Wochenende hatte die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg in der neuen Angerhalle die Ligakonkurrenten aus Memmelsdorf und Hohenfels/Parsberg zu Gast. Im ersten Spiel gegen den Tabellendritten aus Memmelsdorf lief das Team von Kapitän Beni Kucera mit derselben Besetzung auf, die im Jahr 2018 erst einen Satz abgab.

Die SG Teamwork wirkte von Beginn an konzentriert und agierte wie gewohnt aus einer stabilen Annahme heraus.  Die Gäste aus Memmelsdorf hielten jedoch gut dagegen, so dass es bis zum Satzende dauerte, ehe sich das Heimteam absetzte und den 1. Satz mit 25:20-Punkten gewann. Der zweite Satz gestaltete sich ähnlich wie Durchgang 1, denn in einem engen Satz zeigte die SG Teamwork in der entscheidenden Phase ihr individuelle Klasse und ging mit 2:0-Sätzen in Führung. Im dritten Satz konnte SG-Zuspieler André Dehler mit guten Aufschlägen seinem Team eine 8:0-Führung ermöglichen. Von diesem Rückstand erholte sich der Tabellendritte aus Memmelsdorf nun nicht mehr und die SG konnte den abschließenden Satz mit deutlichen 25:13-Punkten für sich entscheiden.

Im zweiten Spiel des Tages stand die SG Hohenfels/Parsberg auf der anderen Netzseite. Gegend den Tabellenletzten wechselte SG-Trainer Volker Pohl seine Formation auf drei Positionen. Youngster Eric Turek kam für Routinier Beni Kucera, Vitali Wittstein ersetzte Stefan Schönfelder und Tomasz Kotecki übernahm die Zuspielposition von André Dehler. Im ersten Satz fand sich die neue Besetzung gut zusammen und konnte den gesamten Satz mit einem Punktvorsprung durchspielen. Der Auftaktsatz ging deutlich mit 25:17-Punkten an das Heimteam. Im zweiten Satz sahen die Zuschauer in der Angerhalle dann einen schwachen Satzbeginn der SG Teamwork und Trainer Volker Pohl musste beim Spielstand von 4:10-Punkten eine Auszeit nehmen. Die mahnende Worte brachten allerdings die Konzentration bei seiner Mannschaft zurück und die SG konnte bereits zum 13:13 wieder ausgleichen. Zwar hatte der Tabellenletzte aus der Oberpfalz nun seine beste Phase dennoch siegte die SG Teamwork mit 25:20-Punkten. Im dritten Satz verflachte das Niveau der Partie und es war vor allem den wuchtigen Angriffen von Jens Aumann und René Franz über die Außenpositionen zu verdanken, dass die SG’ler auch diesen Satz und damit das Spiel deutlich gewinnen konnten.

Trainer Volker Pohl: „Wir haben mit den zwei Siegen einen großen Schritt in Richtung Bayernliga gemacht. Heute konnte ich den kompletten Spielerkader einsetzen und trotzdem haben wir souverän gewonnen. Dies zeigt eine gewisse Breite in unserem Kader, so dass wir auch durch kleine Verletzungen und Krankheiten nicht zurückgeworfen werden!“

Die Lage in der Liga: Die SG Teamwork liegt nun neun Punkte vor dem Zweitplatzierten und hat somit eine hervorragende Ausgangsposition am Saisonende die Meisterschaft zu erringen. Für die SG stehen noch vier Saisonspiele an aus denen man noch 6 Punkte (2 Siege) holen muss. Bereits beim nächsten Heimspiel am 10.03.2018 in der Frankenlandhalle in Ebersdorf kann die Mannschaft von Trainer Volker Pohl die Meisterschaft klar machen.

 

Text: André Dehler

Foto: privat

Herren 1: Trainer Volker Pohl mit Blick in die Zukunft?

 

Am Samstag gaben der CVJM Arzberg und die TS Kronach in der neuen Angerhalle ihre Visitenkarte ab und forderten den Tabellenzweiten aus Ebersdorf/Coburg. Nach dem klaren Sieg in der Vorwoche gegen Tabellenführer Donaustauf/Burgweinting hatten die Männer von SG-Trainer Volker Pohl nun die Möglichkeit mit zwei Siegen erstmals die Tabellenführung zu übernehmen.

Im ersten Spiel gegen den Tabellenvierten CVJM Arzberg begann die SG sehr konzentriert und zeigte besonders im Aufschlag hohe Qualität. Die Annahme der Gäste hatte große Probleme und der erste Satz ging folgerichtig mit 25:16-Punkten an die Heimmannschaft. Im zweiten Satz ließ die SG allerdings dann einige Punktchancen liegen und Arzberg kam besser ins Spiel. Zum Satzende sah sich das Team um Kapitän Beni Kucera beim Spielstand von 22:24-Punkten sogar zwei Satzbällen der Gäste aus Ostoberfranken gegenüber. Durch gutes Block- und Abwehrspiel gelang es der SG aber das Ruder nochmal herumzureißen und man konnte den Satz mit 29:27-Punkten gewinnen. Nach diesem Nackenschlag für die Gäste aus Arzberg war deren Gegenwehr im dritten Satz dann gebrochen. Die SG agierte nun aus einer sicheren Annahme heraus und kam auch im Angriff konsequent zu Punkten. Mit 25:21-Punkten sicherte sich die Heimmannschaft einen klaren 3:0-Satzerfolg.

Im zweiten Spiel des Tages war die Kronacher Turnerschaft zu Gast. Die Mannschaft verfügt über einige Akteure mit höherklassiger Erfahrung und könnte der SG Teamwork durchaus gefährlich werden. Bereits im Hinspiel gaben die Spieler aus Coburg/Ebersdorf einen Satz ab. Im ersten Satz entwickelte sich zunächst alles so, wie man es nach der Tabellenkonstellation erwarten konnte. Die SG Teamwork setzte die Cranachstädter stark unter Druck und nach nur 5 Minuten war eine 11:3-Führung herausgespielt. Anschließend schaltete das Heimteam allerdings einen Gang zurück und lies Kronach ins Spiel kommen. Durch den Vorsprung vom Satzbeginn brachte die SG aber einen 25:21-Satzerfolg ins Ziel. Im zweiten Durchgang schlichen sich weiterhin Fehler ins Spiel der SG Teamwork ein und die erfahrenen Kronacher nutzen dies nun um den Satzausgleich zu schaffen. Im dritten Satz spielten die Kronach weiterhin stark und besonders in längeren Ballwechseln hatten die Gäste nun auch das nötige Glück auf ihrer Seite. Zeitweilig lag das Team von Trainer Volker Pohl mit fünf Punkten zurück, schaffte es aber zum Satzende zum Stand von 20:20-Punkten auszugleichen. Durch eine starke kämpferische Leistung in der Feldabwehr sicherte sich die SG Teamwork den dritten Satz mit 25:21-Punkten. Im vierten Satz war das Team von Trainer Volker Pohl dann wieder zurück in der Erfolgspur und auch der Block konnte mehrmals zupacken. Schließlich gewann die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg trotz zwischenzeitlicher Schwächephase mit 3:1-Sätzen gegen Kronach und eroberte so die Tabellenspitze.

Trainer Volker Pohl: „Die Heimspiele in der Landesliga sind immer eine Herausforderung, da man stets zwei Spiele bestreiten muss und besonders im zweiten Spiel natürlich nicht mehr die absolute Frische hat. Ich bin froh, dass wir heute mit 6 Punkten die Maximalpunktzahl aus den beiden Spielen herausgeholt haben!“

Die Lage in der Liga:
Die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg steht nun an der Tabellenspitze in der Landesliga und hat, bei einem Spiel weniger, bereits drei Punkte Vorsprung auf den Verfolger aus Dobnaustauf/Burgweinting. Beim nächsten Heimspiel am 27.01.2018 um 15 Uhr in der neuen Angerhalle kann die SG den Vorsprung auf den Tabellenzweiten dann auf sechs Punkte ausbauen und einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen.

 

 

Text: André Dehler

Foto: privat

Herren 1: SG Teamwork dominiert das Spitzenspiel

Die Landesligavolleyballer der SG Teamwork Ebersdorf/Coburg sind mit einem 3:0-Satzerfolg beim amtierenden Tabellenführer SG Donaustauf/Burgweinting perfekt in die Rückrunde gestartet. Im Hinspiel gegen die Oberpfälzer musste das Team von Trainer Volker Pohl noch eine 2:3-Satzniederlage einstecken. Der Spielplan wollte es so, dass die SG Teamwork direkt nach der kurzen Winterpause in die Nähe von Regensburg reisen musste, um sich dort im Spitzenspiel mit der SG Donaustauf/Burgweinting zu messen.

Lediglich eine Woche Zeit bliebt Trainer Volker Pohl seine Mannschaft auf das vielleicht schon vorentscheidende Meisterschaftsspiel einzustimmen. Zudem musste man aufgrund von Knieproblemen auf den etatmäßigen Diagonalspieler Eric Turek verzichten. Beni Kucera tauschte deshalb zum ersten Mal in dieser Saison sein Liberotrikot mit dem eines Angreifers, obwohl er aufgrund von Rückenproblemen nur wenige Trainingseinheiten im Angriff absolvieren konnte. Die Rahmenbedingungen für das Spitzenspiel waren also im Vorfeld nicht die besten. Dennoch wollte die SG Teamwork aus den Fehlern im Hinspiel lernen und ging mit einem klaren Matchplan in die Begegnung. Das Ziel der Mannschaft von Kapitän Beni Kucera war es die Oberpfälzer besonders um ihre stärkste Waffe, den Schnellangriff über die Mittelposition, zu bringen. Von Beginn an platzierten die Spieler der SG Teamwork ihre Bälle in die Laufwege der Schnellangreifer oder im Rücken des Zuspielers, so dass das Heimteam ungewohnt viel über die Außenpositionen agierte. Der Doppelblock und Positionsabwehr der SG waren somit in vielen Situationen gut sortiert und konnten viele Abwehrbälle in erfolgreiche Gegenangriffe ummünzen. Der Heimtrainer Philipp Nimmerfroh versuchte durch Auszeiten und Spielerwechsel erste Maßnahmen gegen die erfolgreiche Taktik der Gäste einzuleiten, konnte aber einen 20:25-Satzverlust aus Sicht der Oberpfälzer nicht verhindern. Im zweiten Satz stellte sich die SG Teamwork auf mehr Gegenwehr ein und Donaustauf/Burgweinting schien zunächst auch besser in die Partie zu kommen. Starke Abwehraktionen und kompromisslose Angriffe führten aber zur Satzmitte wieder zu einer deutlichen Führung der Gäste. Zuspieler André Dehler verteilte die Pässe variabel auf alle Angriffspositionen und der gegnerische Block kam auf einen Schritt zu spät. Am Ende des zweiten Satzes ging dieser mit 25:16-Punkten sogar noch deutlichen an die SG Teamwork. Im dritten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild wie in den ersten beiden Sätzen. Donaustauf/Burgweinting versuchte zwar mit Kampfgeist nochmals zurück in die Partie zu kommen, aber die Spielgemeinschaft aus Ebersdorf und Coburg zeigte an diesem Tag keine Schwächen. Über alle Angriffspositionen punktete man weiterhin nach Belieben und konnte sich sogar einzelne Leichtsinnsfehler leisten. Wiederum mit klaren 25:16-Punkten ging der dritte Satz an die SG Teamwork.

Trainer Volker Pohl: „Wir haben heute unser bestes Saisonspiel gezeigt und uns dafür den bestmöglichen Zeitpunkt ausgesucht. Beide Mannschaften haben im Hinspiel bereits ein hochklassiges Landesligaspiel gezeigt und dies heute nochmal getan. Vor vier Wochen sind wir noch unnötigerweise im vierten Satz spielerisch eingebrochen, aber heute hat von der ersten bis zur letzten Minute alles gepasst!“

Kapitän Beni Kucera: „Ich habe mir ehrlich gesagt ein paar Sorgen gemacht, ob ich im Angriff direkt zurecht komme, da ich in dieser Saison nur als Libero agierte habe. Ich hatte allerdings richtig Bock wieder als Angreifer aufzulaufen und freue mich, dass es heute so reibungslos geklappt hat!“

Lage in der Liga:
Die SG Teamwork liegt derzeit mit 22 Punkten auf Platz 2 in der Landesliga und hat zwei Spiele weniger als Tabellenführer Donaustauf/Burgweinting mit 23 Punkten und dem Drittplatzierten SC Memmelsdorf II mit 21 Punkten. An den kommenden beiden Wochenende (20.01. und 27.01. jeweils im 15 Uhr in der neuen Angerhalle) stehen nun zwei Heimspieltage an bei denen der Dritt- und Viertplatzierte nach Coburg reisen. Nach diesen Spielen wird man genauer wissen, ob die SG Teamwork nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga Oberfranken direkt die Meisterschaft in der Landesliga Nordost anpeilen kann.

Für die SG Teamwork spielten: Jens Aumann, Beni Kucera, René Franz, Adrian Lamberti, Stefan Schönfelder, André Dehler, Tomasz Kotecki, Thorsten Theuer, Gerhard Pfiffer
verletzt ausgefallen: Eric Turek, Johannes Will, Vitali Wittstein
Trainer: Volker Pohl

 

Text: André Dehler

Foto: privat

Herren 1: SG Teamwork verpasst Sprung an die Tabellenspitze!  

 

Am Samstagnachmittag kam es in der neuen Angerhalle zum Spitzentreffen der Volleyballlandesliga zwischen der SG Teamwork Ebersdorf/Coburg und der SG Donaustauf/Burgweinting. Der Sieger aus der Begegnung konnte sich die Herbstmeisterschaft in der Landesliga Nordost sichern.

Von Beginn an zeigten beide Kontrahenten warum sie aktuell in der Liga an der Tabellenspitze stehen. Wuchtige Angriffsschläge, spektakuläre Abwehraktionen und großer Kampfgeist begeisterten die zahlreichen Zuschauer in der neuen Heimspielstätte. Im ersten Satz konnten dann die Gäste mit 25:21-Punkten die Oberhand behalten, da die SG Teamwork ein paar Punktchancen nicht nutzen konnte. Im zweiten Satz drehte das Team von Trainer Volker Pohl allerdings auf und konnte aus einer stabilen Annahme ein variables Angriffsspiel über alle Positionen aufziehen. Kombiniert mit wuchtigen Aufschlägen brachte die SG die Gäste aus der Nähe von Regensburg immer wieder in Bedrängnis und konnte schließlich Satz 2 und 3 für sich entscheiden. Im vierten Satz sahen die Hausherren dann lange Zeit wie der sichere Sieger aus und konnten sich zur Satzmitte eine 18:14-Führung erspielen. Ein paar unglückliche Spielaktionen brachten die Gäste aus Donaustauf/Burgweinting allerdings zurück ins Spiel und besonders der Block der Gäste lief nun zur Höchstform auf. Die Coburger Angreifer vermochten es plötzlich nicht mehr die Angriffsbälle im gegnerischen Feld unterzubringen und so konnten die Gäste den vierten Satz noch für sich entscheiden. Im Spitzenspiel der Liga zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten musste also der Tie-Break zur Entscheidung führen. Die Gäste aus der Oberpfalz konnten dabei den Schwung aus dem gedrehten vierten Durchgang mitnehmen und blockten weiterhin stark. Die SG Teamwork bekam zusätzlich auch in der Annahme Probleme, so dass die Gäste Punkt für Punkt davonzogen. Am Ende siegte der Tabellenführer SG Donaustauf/Burgweinting knapp mit 3:2-Sätzen und sicherte sich damit zwei Punkte für die Tabelle. Die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg erhielt trotz Niederlage einen Punkt auf ihr Spielkonto.

Wie in der Landesliga üblich stand 45 Minuten nach dem ersten Punktspiel, das über zwei Stunden Spielzeit andauerte, noch eine zweite Begegnung auf dem Programm. Die SG Teamwork musste sich neu konzentrieren und traf auf das ausgeruhte Team vom VC 06 Hirschaid. Der VC-Trainer Rüdiger Zeh hatte in der Vorwoche die SG Teamwork bei ihrem Sieg beim Tabellendritten in Memmelsdorf beobachtet und sich eine Taktik für die Hausherren zurechtgelegt. Die Hirschaider versuchten durch eine Vielzahl von Schnellangriffen die starke Abwehr der SG Teamwork um Libero Beni Kucera aus dem Spiel zu nehmen. In den ersten beiden Sätzen lief diese Taktik, gegen zugegeben schon etwas körperlich ausgebrannte Spieler der SG Teamwork, gut und es stand nach dem zweiten Durchgang 1:1 nach Sätzen. Trainer Volker Pohl stellte dann die Aufstellung etwas um und gab eine neue Aufschlagtaktik vor. Diese Umstellung trug sofort Fürchte. Durch gute, platzierte Aufschläge konnten die Gäste aus Hirschaid oft nur noch Notbälle auf die Coburger Seite schlagen und die Abwehr konnte sich entsprechend aufstellen. Die Außenangreifer Eric Turek, Jens Aumann und René Franz wuchteten nun ihre Angriffsschläge nach Belieben ins gegnerische Feld und die SG Teamwork kontrollierte nun das Spiel. Am Ende siegte man mit 3:1-Sätzen und holte sich drei weitere Punkte für die Tabelle.

Trainer Volker Pohl: „Wir haben heute im ersten Spiel gegen Donaustauf/Burgweinting eine gute Spielleistung gebracht und hätten uns mit einem 3:1-Sieg belohnen können. Der Gegner war aber stets gefährlich und so sind sie wieder ins Spiel zurückgekommen. Es war ein würdiges Spitzenspiel das den Zuschauern sichtlich begeistert hat. Trotz der ersten Niederlage hat es heute sehr viel Spaß gemacht, zumal wir ja dann das schwere zweite Spiel gegen Hirschaid gewinnen konnten!“

Für die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg spielten: Eric Turek, Adrian Lamberti, René Franz, Jens Aumann, Stefan Schönfelder, Vitali Wittstein, André Dehler, Beni Kucera, Tomasz Kotecki, Thorsten Theuer, Gerhard Pfiffer

Trainer: Volker Pohl

Co-Trainer: Johannes Will

 

 

Text: André Dehler

Foto: privat

Herren 1: SG Teamwork Coburg/Ebersdorf kann weiße Weste behaupten!

Die Spielgemeinschaft aus BSC Ebersdorf und der Coburger TS musste am vergangenen Samstag nach Memmelsdorf reisen und hatte es dort mit dem Tabellenvierten der Landesliga zu tun. Die Hausherren aus der Bamberger Vorstadt hatten in dieser Saison bereits mit einem Sieg gegen den aktuellen Ligaprimus Donaustauf aufhorchen lassen und die SG Teamwork war entsprechend gewarnt.

Die Mannschaft von Kapitän Beni Kucera begann direkt mit druckvollen Aufschlägen, die es dem Gegner schwer machten ein variables Angriffsspiel aufzuziehen. Oftmals war der Memmelsdorfer Spielmacher Leo Jacob deshalb gezwungen über die Außenpositionen zu spielen und SG-Block und Abwehr konnten sich entsprechend gut positionieren. Zwei Sätze lang ging die Spielweise der Mannschaft von Trainer Volker Pohl voll auf und man konnte relativ klar mit 2:0-Sätzen (25:21; 25:18).

Im dritten Durchgang schlichen sich dann allerdings einige Fehler in das bis dato so starke Aufschlagspiel der Gäste aus Ebersdorf/Coburg ein. Der SC Memmelsdorf kämpfte sich vom Publikum angetrieben zurück ins Spiel und es war schwer für die Coburger Angreifer einen Ball im gegnerischen Feld zu Boden zu bringen. Selbst der regionalligaerfahrene Außenangreifer Jens Aumann, der noch in den ersten beiden Sätzen nach Belieben punktete, tat sich nun schwer gegen die stark aufspielenden Hausherren. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf sehr hohem Landesliganiveau. Trotz Spielerwechsel auf der Zuspielposition – Torsten Theuer kam für André Dehler -und im Mittelblock – Vitali Wittstein kam für Stefan Schönfelder – behielt Memmelsdorf am Ende des Satzes knapp mit 25:23-Punkten die Oberhand und ein vierter Satz war die Folge.

Mit dem Schwung aus dem Satzgewinn schaffte es der SC Memmelsdorf direkt mit drei Punkten in Führung zu gehen, allerdings zeigte das Team von Kapitän Kucera nun Moral und biss sich zurück in die Begegnung. Starke Abwehraktionen und ein veränderte Aufschlagtaktik sollten nun zum Erfolg führen. Der stärkere Druck der SG ermöglichte es dem SCM nun kaum noch über Schnellangriffe über die Mittelpositionen zu agieren, durch die sie noch im dritten Satz viele Punkte erzielen konnten. Die SG Teamwork erspielte sich einen knappen Vorsprung und hatte beim Stand von 24:22-Punkten ihre ersten Matchbälle. Zwar konnten die Hausherren den ersten Matchball noch abwehren, doch nach einer Auszeit der SG bei 24:23-Punkten war es schließlich René Franz, der den entscheidenden Punkt erzielte und den 3:1-Satzsieg sicherte.

SG-Routinier Beni Kucera: „Es war heute das erwartet enge Spiel. In den ersten beiden Sätzen haben wir sehr gut aufgeschlagen und Memmelsdorf nicht zur Entfaltung kommen lassen. Als unser Druck nachließ haben sie gezeigt, dass sie für alle Mannschaften der Liga sehr gefährlich werden können und wir können froh sein aus diesem schweren Auswärtsspiel alle drei Punkte mitgenommen zu haben!“

Für die SG spielten: André Dehler, Torsten Theuer, Tomasz Kotecki, Adrian Lamberti, Vitali Wittstein, Stefan Schönfelder, Eric Turek, Jens Aumann, Gerhard Pfiffer, René Franz, Benjamin Kucera

 

Text: André Dehler

Foto: privat