U20 verpasst das Halbfinale unglücklich

Vergangenes Wochenende trat die männliche U20-Vertetung bei den nordbayerischen Meisterschaften in Hammelburg an. Qualifiziert über die oberfränkischen Meisterschaften traten die Jungs den ungewissen Weg zu diesem Turnier an.

In der Vorrundengruppe der VSG warteten Kaliber vom Schlage Zinndorf und Gastgeber Hammelburg. Die erste Begegnung bestritten die VSG-Jungs gegen Hammelburg. Hammelburg entpuppte sich als gut eingespieltes Team und machte der VSG zu Beginn des Spiels große Probleme. Ein Satzrückstand von zwei Sätzen war die Folge. Den Jungs der VSG konnte man keine großen Vorwürfe machen, galt es doch die Neuzugänge Gamisch im Zuspiel und Jakob auf der Diagonalposition erst mal ins Spiel zu integrieren. Doch in den darauffolgenden drei Sätzen wendete sich das Spielgeschehen. Die VSG-Jung gestalteten nun das Spiel und Hammelburg wurde mit zunehmender Spieldauer immer besser kontrolliert. Die Folge war ein verdienter 3:2 Auftaktsieg.

In der folgenden Begegnung trafen die VSG-Jungs auf den TSV Zirndorf. Schon beim Eröffnungsspiel Hammelburg gegen Zirndorf, zeigte sich, das mit Zirndorf die stärkste Vertretung des Turniers in der Gruppe auf die VSG wartete. Die VSG zeigte trotzdem ihre Stärken gegen die starken Zirndorfer. Über die Aussen konnten Kapitän Lamberti und Hanstein ein ums andere mal Akzente setzen und in Angriff und Block punkten. Aber um solch eine homogene Mannschaft zu schlagen, bedarf es Gleichwertigkeit auf mehreren Positionen. Unter dem Aspekt, dass einige U18-Spieler im Kader standen und Spieler, die noch nie für die VSG gespielt haben, lieferten die Jungschmiede durchaus eine respektable Leistung ab. Zirndorf setzte sich, mit einigen Drittligaspielern gespickt, gegen die VSG mit 3:0 durch.

Nun wartete im Überkreuzvergleich das Team von Regenstauf auf die VSG. In Satz eins begann Regenstauf mit druckvollem Angriffsspiel über die Außenpositionen. Die VSG fand nur schwer ins Spiel und brachte sich in regelmäßiger Folge durch unnötige Eigenfehler aus dem Konzept. Jeder der Jungschmiede merkte nach dem ersten knapp verlorenen Satz, dass gegen den Gegner mehr zu holen ist. Die VSG-Jungs begannen wie ausgewechselt und spielten Regenstauf förmlich an die Wand. Ein deutlicher Satzgewinn war das Resultat. Der Tiebreak musste die Entscheidung herbeiführen. Wie so oft im Volleyball, zeigte sich zu Beginn des Tiebreaks wieder ein anderes Bild. Die VSG lag schnell mit 0:3 hinten. Nach zwei Auszeiten konnte der Regenstaufer Vorsprung nicht gedreht werden. Unnötige Fehler schlichen sich ins VSG-Spiel ein, die Punkte wurden Regenstauf auf dem Tablett gereicht. Die Kondition machte sich bemerkbar, hatte man bis dahin ja bereits zehn Sätze in den Knochen. Die VSG-Jungs fanden keine Mittel um in Spiel zurückzukommen und verloren den Tiebreak unnötig. Der Frust über die verpasste Chance war nach dem Spiel in jedem Gesicht abzulesen. Nach elf gespielten Sätzen hieß es erst mal Wunden lecken und Kraft für den nächsten Turniertag tanken.

Die Plätze 5-7 wurden in einer Dreiergruppe unter Hammelburg, Röttingen und der VSG ausgespielt. Im ersten Spiel setzte sich Hammelburg knapp mit 2:1 gegen Röttingen durch. Im darauffolgenden Spiel trat die VSG gegen Röttingen an. Von Beginn an zeigte die VSG einen konstanten Spielaufbau und bewies ein ums andere mal ihre Netzhoheit. Zu keiner Zeit konnten die Röttinger Jungs der VSG gefährlich werden, ein souveräner 2:0-Sieg war die Folge.

Im dritten Spiel ging es für beide Vertretungen um den 5. Platz. Die Jungschmiede waren von Beginn an spielbestimmend. Die VSG spielte druckvoll über die Außenpositionen, die Hammelburger fanden einfach keine Mittel um Lamberti und Hanstein zu kontrollieren. Die Angriffe der Hammelburger landeten entweder im Block oder in der gut positionierten Feldabwehr um Libero Engel, die wiederum in erfolgreiche Gegenangriffe verwandelt wurden. Ein deutliches 2:0 war die Folge.

Mit diesen beiden souveränen Siegen beendeten die VSG-Jungs ein abwechslungsreiches Turnier. Sicher wurden einige Ziele nicht erreicht, aber die VSG-Jungs konnten mit erhobenen Haupt den Heimweg antreten.

 

 

Text: René Michael

Foto: privat

VSG-Jungs zeigen gute Leistungen aber belohnen sich nicht

 

Auch dieses Jahr konnte man sich wieder mit mehreren Jugendmannschaften für die Nordbayerischen Meisterschaften qualifizieren. Letztes Wochenende durfte die U18 männlich in Schwaig als Oberfränkischer Vizemeister um den Titel kämpfen. Mit Mömmlingen, dem Gewinner der U16 Meisterschaften des letzten Jahres, Schwaig und Falkenstein in der Gruppe traf man gleich auf zwei favorisierte Mannschaften.

Das erste Spiel durfte man gegen Falkenstein, dem Schwächsten in der Gruppe, spielen. Jedoch verlief der erste Satz nicht gut für die Coburger, die durch viele eigene Fehler im Bereich Zuspiel und Angriff den Satz an den Gegner abgeben mussten. Das konnte man so nicht auf sich sitzen lassen. Nach einer Ansprache von Trainer René Michael ging man deutlich motivierter in den zweiten Satz, in dem man sich bereits am Anfang durch gute Aufschläge und einem bessern Aufbauspiel einen Vorsprung erarbeiten konnte, den man sich bis zum Ende nicht nehmen ließ. Im anschließendem Tie-Break konnte man an diese gute Leistung anknüpfen, und sich den ersten Sieg holen.

Der nächste Gegner hieß Mömmlingen. Bereits im vornherein war klar, dass dies ein sehr schweres Spiel für die VSG wird, jedoch hatte man nichts zu verlieren und mit dieser Einstellung ging man auch ins Spiel. Durch gute Druckvolle Aufschläge und Außenangriffe konnte man die groß gewachsenen gegnerischen Spieler oft ärgern und zu direkten Fehlern zwingen. Nichts desto trotz blieb das Spiel spannend. Keiner konnte sich klar absetzen, jedoch immer mit leichtem Vorteil für die VSG, die ihren Satzball verwerten konnten, und sich so einen Satzgewinnen gegen den späteren Zweitplatzierten sichern konnten. Nun wollte man natürlich die Sensation perfekt machen, und auch den zweiten Satz für sich entscheiden, was anfangs durch einige direkte Aufschlagpunkte auch sehr gut aussah, jedoch konnte Mömmlingen sich zurück ins Spiel kämpfen und sich den 2. Satz sichern. Nun musste man erneut in den 3. und entscheidenden Satz, welchen man knapp mit 12:15 verloren geben musste.

Nach einer kurzen Pause musste man gegen den Gastgeber Schwaig ran, die davor gegen Mömmlingen gewonnen hatten. Gleich am Anfang konnte man sich durch druckvolle Aufschläge eine gute Führung erspielen, jedoch konnten sich die Schwaiger wieder fangen, und letztendlich den Satz für sich entscheiden und die gute Leistung im zweiten Satz beibehalten. So musste man sich klar geschlagen geben und beendete die Gruppenphase mit dem dritten Platz, was bedeutete, dass man nun gegen den zweitplatzierten aus der anderen Gruppe, Memmelsdorf, spielen musste.

Da man sich bereits bei der Oberfränkischen Meisterschaft knapp geschlagen geben musste, wollte man nun endlich mit einem Sieg aus der Partie gehen, um so um die Plätze 1-4 spielen zu dürfen. Allerdings fand die VSG nicht richtig ins Spiel und schenkte dem Gegner durch verschlagene Aufschläge und leichte Fehler dem Gegner zu viele Punkte. Zwar konnte man sich erneut rankämpfen, aber den Satzverlust  nicht verhindern. Im zweiten Satz konnte man gut mithalten, bis es wieder zu einigen unnötigen Fehlern kam, und Memmelsdorf sich absetzen konnte. Nach einer starken Aufholjagd wurde es wieder knapp, aber es reichte wiederum nicht für den Sieg und man musste sich mit 0:2 geschlagen geben.

Am Sonntagmorgen spielte die VSG dann im Überkreuzvergleich im Spiel um Platz 5 gegen die Vertretung aus Feuchtwangen. Anfangs zeigte die VSG ihr Potential, mit zunehmenden Satzverlauf kam Feuchtwangen stärker ins Spiel. Die VSG-Jungs ließen sich davon beeindrucken und hielten in der entscheidenden Satzphase zu wenig entgegen. Großes Manko war der Angriff, der zu selten in direkte Punkte verwandelt wurde. Der zweite Satz zeigte ein ähnliches Bild wie der Vorangegangene, die Spieleröffnung war gute Basis für das Angriffsspiel, welches sich allerdings als viel zu harmlos entpuppte. Somit musste man den Gang um das Spiel um Platz sieben antreten.

Hier gelang es den VSG-Jungs sich wieder mit 2:0 gegen Falkenstein durchzusetzen. Das in diesem Spiel nochmal alles gegeben wurde, zeigte die Verletzung von Diagonalspieler Robin Suffa-Friedel, der bei einer Rettungsaktion unglücklich umknickte.  Das Turnier wurde einigermaßen zufriedenstellend abgeschlossen. Die Befürchtung einiger Spieler, dass stärkere Teams das VSG-Team vorführen würden, bestätigte sich nicht. Eher sollten die VSG-Jungs den leichtsinnig vergebenen Chancen auf bessere Platzierungen nachtrauern.

 

Text: René Michael

Foto: privat

U20m: Oberfränkische Meisterschaft nur knapp verpasst

 

Im 1. Satz gegen den Angstgegner aus Memmelsdorf spielten die VSG-Jungs eigentlich gut mit. Mit verlässlicher Annahme konnte die VSG einen stabilen, variablen Spielaufbau durch Zuspieler Engel vorweisen. Einzig nicht verwertete Chancen im Angriff und einige unnötige Fehler brachten Memmelsdorf den knappen Satzgewinn (25:23).

In Durchgang zwei brachte die VSG die Vorgaben der Trainerbank noch besser aufs Feld und zeigte durchgehend ihr spielerisches Potential, Lamberti und Hanstein punkteten druckvoll über die Außenpositionen. Der Satz ging mit 25:20 an die VSG und nun musste der Tiebreak entscheiden.

Vor dem Seitenwechsel erkämpfte sich die VSG einen Vorsprung (8:6) und baute mit guter Aufschlagsserie die Führung weiter aus. Die Mittelangreifer Franz und Lamberti wurden durch Zuspieler Engel ebenfalls gut in Szene gesetzt und sorgten dafür, dass die VSG im Angriff nicht ausrechenbar war. Beim Stand von 14:11 schien der Sieg greifbar, aber Memmelsdorf gab sich noch nicht geschlagen und kompensierte die Führung ebenfalls mit guten Aufschlägen. Ein beherzter Diagonalangriff von Thaler egalisierte sogar den Matchball von Memmelsdorf. Der folgende Block von Lamberti brachte der VSG den Matchball, der umgehend verwandelt werden konnte.

Das VSG-Team musste sich erstmal schütteln um den langersehnten Sieg gegen den Angstgegner feiern zu können. Eine geschlossene Teamleistung war der Garant des Erfolges.

Im zweiten Spiel taten sich die Memmelsdorfer gegen Arzberg sehr schwer und mussten sogar in den Tiebreak gehen. Der knappe Sieg sicherte dem Memmelsdorfern die Oberfränkische Meisterschaft.

Die VSG zeigte im Spiel gegen Arzberg weiterhin die neu gewonnene Sicherheit. Mit 2:0 spielten unsere VSG-Jungs gegen einen ungemütlichen Gegner ihr Pensum herunter und verabschiedeten sich mit erhobenen Hauptes aus Memmelsdorf.

Am Ende fehlte den VSG-Jungs einzig ein Satz zur Oberfänkischen Meisterschaft.

 

Bericht: René Michael

Foto: René Michael

Platz 7 bei der Nordbayerischen Meisterschaft 2015 für die U16-Jungs

Mit großer Zuversicht ging es für die U16 am 07/08.03 nach Mömlingen, denn durch die Absage von Memmelsdorf, rutschte man automatisch in die etwas leichtere Gruppe. Nach einer langen Anfahrt durfte man gleich das erste Spiel gegen Weißenburg spielen, in dem man im ersten Satz gut mithalten konnte, allerdings am Ende doch nicht die Nase vorn behielt. Das wollte man natürlich im zweiten Satz besser machen, konnte aber die Annahme nicht konstant nach vorne bringen, wodurch der Druck im Angriff fehlte und somit der Gegner die Chance auf leichte Punkte hatte. Nichts desto trotz zeigte man eine solide Leistung und hoffte auf das zweite Spiel gegen Röttingen.

Bereits früh zeichnete sich eine Niederlage an, basierend auf vielen Unsicherheiten im Aufbauspiel und dem besseren Angriffsspiel der gegnerischen Mannschaft. Auch die taktischen Auszeiten von Trainer René Michael und Marius Weisser konnten nicht mehr viel ändern. Sichtlich niedergeschlagen war man nach diesem Spiel.

Jetzt hieß es gegen Regenstauf um Platz drei – und somit auch noch einer Chance auf das Finale – in der Gruppe zu kämpfen, was sich jedoch als deutlich schwieriger erwies, als anfangs angenommen, denn der Gegner gab keinen Ball verloren, und konnte viele Angriffe abwehren und selbst Punkte daraus machen. Zwar konnte man den ersten Satz noch gewinnen, allerdings schlichen sich immer mehr Aufschlagsfehler in das Spiel der VSG’ler ein, wodurch der zweite Satz deutlich enger wurde und man die entscheidenden Punkte nicht machte, was zu einem Satzverlust mit 24:26 Punkten führte. Ähnlich knapp ging es im dritten Satz zu. Man konnte zwar mithalten, sich aber nicht absetzen und musste auch diesen verloren geben.

Nun erhoffte man sich am nächsten Tag wenigstens Platz 5. Dazu musste man gegen Weiden spielen, dem Verlierer aus den Überkreuzspielen. Allerdings machten der VSG die zwei groß gewachsenen Mittelblocker viele Probleme, über die fast jeder Ball gespielt wurde. Auch schaffte man es nicht die taktischen Vorsätze umzusetzen, wodurch viele kurze Bälle in die Feldmitte fielen. Nach einem unspektakulären Satz, in dem nur Außenangreifer Adrian Lamberti dem Gegener einige Bälle ins Feld schlagen konnte, musste man sich für den zweiten deutlich mehr motivieren. Durch gute Aufschläge und vielen abgewehrten Bällen, wurde dieser nun deutlich gewonnen. Erneut ging es in den Tie Break, der ähnlich wie der erste Satz verlief. Viele Annahme und Zuspiel Fehler verhinderten einen Angriff. Dies wurde vom Gegner gnadenlos ausgenutzt. Man verlor mit 15:8.

Nun musste man auch hier versuchen, die rote Laterne zu vermeiden und musste gegen Kallmünz ran, die für Memmelsdorf ins Turnier nachgerückt sind. Bereits früh konnte man sich absetzen und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab und gewann den ersten Satz mit 25:19 und den zweiten mit 25:21 und beendete das Turnier auf Platz 7.

Text: Marius Weisser

Foto: privat

Platz 6 bei der Nordbayerischen Meisterschaft 2015 für die U20-Jungs

Bereits am 28.02/01.03 fand die Nordbayerische für die U20 Mannschaft der VSG Coburg/Grub statt. Ähnlich wie bei der Oberfränkischen musste man auf Mittelblocker Florian Trolp, der wie Marius Weisser und Philipp Lamberti bereits Erfahrung in der Bayernliga gesammelt hat, krankheitsbedingt verzichten. Jedoch änderte dies nicht viel an der Außenseiterrolle, denn die Mannschaft bestand vorwiegend aus U18 Spielern, die körperlich den Gegnern deutlich unterlegen waren und als Zweitplatzierter aus dem Bezirk man auch noch die stärkere Gruppe erwischte.

Nichts desto trotz konnte man sich im ersten Spiel gegen den Gastgeber Bad Windsheim gut verkaufen und musste den ersten Satz wegen kleineren Fehlern nur knapp abgeben. Der zweite Satz verlief anfangs auch sehr gut, jedoch mangelte es an der Annahmekonstanz, was das Aufbauspiel und somit den Angrifssdruck erschwerte und einen Rückstand bedeutete,welchen man nicht mehr aufholen konnte. Nun ging es gegen Regenstauf, dem erstplatzierten aus der Oberpfalz. Bereits beim einspielen konnte man einen großen Leistungsunterschied erkennen, welcher sich im Spiel noch deutlicher bemerkbar machte. So musste man trotz eines guten Spieles eine Niederlage akzeptieren, da es im Angriff an der Durchschlagskraft fehlte.

Das letzte Spiel dieses Tages musste man gegen die favorisierte Mannschaft aus Hammelburg bestreiten, welche die Spiele davor deutlich gewinnen konnte. Auch ohne ihrer top Besetzung, zu der auch Moritz Karlitzek gehört, konnte man trotz einer guten Annahme nicht viel ausrichten und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben.

Nun hatte man als 4. Platzierter am nächsten Tag nur noch die Chance um Platz 5-7 zu spielen. Deutlich motivierter ging man in das Spiel gegen Weiden, bei welchem man gute Chancen auf einen Sieg hatte. Jedoch scheiterte es phasenweise wieder an der Annahme, wodurch man durch viele gerettete Bälle dem Gegner leichte Punkte ermöglichte. So musste man eine Führung abgeben und verlor den ersten, wie auch den zweiten Satz.

Das letzte Spiel ging nun um die rote Laterne, die natürlich keiner haben wollte. Dies sah im ersten Satz sehr gut aus, in dem man sich bereits früh eine Führung durch ein gutes Aufschlagsspiel erarbeiten konnte, wodurch man den Satz für sich entscheiden konnte. Nun galt es an der Leistung im zweiten Satz anzuknüpfen, in dem man deutlich mehr Gegenwehr von Gastgeber Bad Windsheim spührte. Erneut entschied die schlechte Annahme den Satz und man musste in den Tie Break. Durch einen taktischen Wechsel von Philipp Lamberti auf die Außenposition, konnte man sich bereits Anfangs absetzen und den Satz durch ein stabiles Spiel für sich entscheiden. Dies bedeutete den sechsten Platz für die VSG’ler.

Text: Marius Weisser

Foto: privat

U20-Jungs sichern sich Silber bei der Oberfränkischen Meisterschaft

Unter denkbar schlechten Voraussetzungen startete eine stark dezimierte VSG-Jugendmannschaft bei der Oberfränkischen Meisterschaft U20. Nachdem man sich in der Vorrunde den zweiten Platz in der Gruppe sichern konnte, standen als Gegner der erstplatzierte aus Arzberg und der drittplatzierte aus Kronach aus der anderen Gruppe 1 fest. Jedoch zeichnete sich in den Vortagen bereits ab, dass die VSG aus Verletzungsgründen auf starke Spieler, wie z. B. Florian Trolp, der wie auch seine U20 Mannschaftskameraden Philipp Lamberti und Marius Weisser in der Bayernligamannschaft der Herren spielt, verzichten musste. Kurzfristig musste daher Adrian Lamberti aus der U16 noch in den Kader aufgenommen werden.

Unbeeindruckt von den Hindernissen zeigte sich das Team hoch motiviert und konnte in den beiden Spielen eine sehr gute Leistung zeigen. Obwohl das Team noch nie in dieser Formation zusammen gespielt hatte, sahen die Zuschauer eine sehr gute Mannschaftsleistung. Zudem sicherten gute Aufschläge und eine starke Angriffsleistung von Marius Weisser und Philipp Lamberti glatte Siege.

Das Team wurde an diesem Tag von Nikola Poluga gecoacht, der nun schon in der 2. Saison eine starke Leistung als Mittelblocker bei der VSG in der 1. Bundesliga zeigt. Das Team profitierte vom professionellen Coaching besonders im hart umkämpften Spiel gegen Arzberg, wo sie trotz mehrerer Rückstände einen glatten 2-Satz-Sieg erringen konnten und  somit der Finaleinzug gesichert war.

Im Finale hieß der ungeliebte Gegner wieder einmal Memmelsdorf. Die Pechsträhne der VSG hielt aber leider noch an. Vor dem Finale musste Außenangreifer Niko Geck wegen eines akuten Infektes auf einen weiteren Einsatz verzichten und damit verfügte die VSG nicht einmal mehr über einen Auswechselspieler. Dies machte sich im ersten Satz bereits deutlich bemerkbar, man konnte aber durchaus gut mithalten und verlor nur knapp mit drei Punkten. Zuversichtlich ging man in Satz zwei, jedoch fehlte es im Angriff am Durchsetzungsvermögen.  Memmelsdorf konnte die Chance auf  Punktgewinne konsequent nutzten, was bereits früh einen deutlichen Rückstand zur Folge hatte, den die VSG’ler leider nicht mehr aufholen konnten.

Ein Trostpflaster ist jedoch, dass der 2. Platz direkt zur Nordbayerischen Meisterschaft qualifizert  und dort eine Revanche gegen Memmelsdorf möglich ist. Die Motivation ist bei der VSG in jedem Fall hoch.

Für die VSG spielten: Paul Beck, Niko Geck, Philipp Lamberti, Adrian Lamberti, Janik Neubauer, Julius Thaler und  Marius Weisser

Text: Marius Weisser

Foto: privat

Silber bei der Oberfränkischen Meisterschaft für die U16-Jungs

Ein Satz mit x, war wohl nix: Das dachten sich wohl viele Spieler und Eltern der u16 Mannschaft der Jungen, denn genau dieser eine Satz kostete ihnen den Sieg der Oberfränkischen Meisterschaft am Sonntag in Memmelsdorf.

Das erste Spielen gegen die Mannschaft aus Bayreuth konnten die Jungs entspannt angehen und sich erstmal einspielen, da diese außer Konkurrenz spielten. Jedoch gab es noch eine offene Rechnung vom letzten Spieltag, bei dem man sich knapp im Tie-Break geschlagen geben musste. Doch diesmal konnte man das Zuspiel verstärken, da man mit Kamil Stoch einen neuen Diagonalspieler gewonnen hat, der bereits einige Jahre in Polen Erfahrung gesammelt hat und so Dominik König diese wichtige Position besetzen konnte. Dies machte sich bereits im Ersten Satz deutlich bemerkbar und man konnte ihn deutlich für sich gewinnen. Ähnlich verlief es im zweiten Satz, so dass man gut mit einem Sieg ins Turnier einsteigen konnte.

Als nächstes ging es gegen Seßlach, gegen die man bereits in früheren Spielen gewinnen konnte und auch in diesem Spiel die Oberhand behielt sodass man erneut mit einem Sieg aus dem Spiel gehen konnte.

Doch nun kam es wiedererwartend schon zu dem Spitzenspiel zwischen der VSG und Memmelsdorf, den ewigen Konkurrenten, dem man sich bis jetzt immer geschlagen geben musste. Man merkte deutlich, dass die Jungs mit viel Respekt und ein wenig ängstlich spielten und so musste man  bereits anfangs einige Punkte abgeben. Doch dies änderte sich durch motivierendes Anfeuern und taktische Auszeiten von Trainer Rene Michael. Zwar konnte man den Satz nicht mehr gewinnen, aber man spielte nun auf Augenhöhe und so wurde der zweite Satz deutlich enger, in dem man den Gegner mit guten Aufschlägen unter Druck setzen konnte und sich einen akzeptablen Vorsprung erarbeitete. Doch es blieb bis zum Ende spannend, denn die Memmelsdorfer wehrten einige Satzbälle ab, konnten aber den Vorsprung nicht mehr einholen. Nun ging es in den Tie-Break. Dieser wurde ein Krimi für die Zuschauer und man schnupperte mit 12:9 Führung bereits am Sieg, doch schaffte man nicht, diese drei Punkte zu machen und musste sich erneut geschlagen geben.

So ging man ziemlich niedergeschlagen und motivationslos in das letzte Spiel gegen Marktredwitz und musste nach einer schlechten Leistung den ersten Satz an den Gegner abgeben. Nun hieß es für das Trainerteam die Mannschaft wieder aufzubauen und so konnte man den zweiten Satz und den Tie-Break wieder für sich entscheiden und beendete das Turnier mit einer auf dem 2. Platz und steht nun mit mehr als nix da. Denn man konnte eine Leistungssteigerung erkennen und hat sich die direkte Qualifikation für die Nordbayerische Meisterschaft gesichert.

Für die VSG spielten: Adrian Lamberti, Dominik König, Noel Wegner, Tim Freitag, Louis Reichelt, Simon Totzauer, Robin Suffa-Friedel, Kamil Stawniak und David Duschek

Text: Marius Weissert

Jugendbeach-Ortmeisterschaften 2014:

Am vergangenen Sonntag, 27.07.2014 nahmen 35 Kinder und Jugendliche an den alljährlichen Jugendbeachvolleyball-Ortmeisterschaften teil.

In verschiedenen Kategorien kämpfte man im Sand und unter den Augen von zahlreichen Eltern um Punkte und auch das Wetter hielt bis zum Ende der Veranstaltung. Die Sieger konnten sich über einen neuen Volleyball freuen. Für alle VSG-Jugendspieler wird es zudem im September neue grüne Trainingsanzüge und T-Shirts geben.

 

Ortmeister:

U20m: Florian Trolp/Marius Weisser

U18m: Philipp Lamberti/Sebastian Engel

U16m: Dominik König/Adrian Lamberti

U14m: Simon Totzauer

 

U20/U18w: Annika Dehler/Katharina König

U14w: Michelle Nierychlo

U13w: Evi Trukenbrod

U12w: Lea Rygus

 

Die VSG-Jugendtrainer gratulieren allen Siegern! Die Ortsmeister werden im Rahmen der Sportlerehrung der Gemeinde durch die Sportbeauftragten Günter Peinelt und Peter Pillmann im Rathaus im Herbst nochmal zusätzlich geehrt.

 

Jugendtrainings:

Bis zum 25.08.2014 ist die Schulturnhalle in Grub am Forst geschlossen. Die Coburger Hallen sind bis Ende der Sommerferien ebenfalls gesperrt.

Trainingszeiten im Beachgelände führen die Jugendtrainer im Absprache mit den Kindern und Jugendlichen bereits Ende August wieder durch.

Die neuen Trainingszeiten und Trainer werden Ende August im Blättla und auf der Homepage bekanntgegeben. Neuzugänge sind natürlich immer gerne willkommen.

 

Oberfränkische Jugendbeachmeisterschaften 2014

Die diesjährigen Jugendbeachmeisterschaften stehen vor der Tür! Alles wichtigen Informationen haben wir hier kurz und knapp für euch zusammengefasst:

Beachwart:
André Dehler
Mobil: 0160/90928016
E-mail: andre.dehler@www.vsg2001.de

Spielklassen:
U18 m/w (97 u. jünger)
U17 m/w (98 u. jünger)
U15 m/w (00 u. jünger)
U13 m/w (02 u. jünger)

Termine:
U18 m/w am Samstag, 28.06.2014
U17 m/w am Samstag, 06.07.2014
U15 m/w am Samstag, 28.06.2014
U13 m/w am Samstag, 06.07.2014

Spielbeginn:
11:00 Uhr für U18, U17, U15, U13
(10:30 Uhr Technical Meeting  spätestes Eintreffen)

Spielorte:
U18 in Grub (WKL: André Dehler)
U17 in Grub (WKL: André Dehler)
U15 in Grub (WKL: André Dehler)
U13 in Grub (WKL: André Dehler)


Anmeldeschluss ist Donnerstag 23:59 Uhr vor der jeweiligen Meisterschaft!!!


Besonderes:
Für die U19m/w (96 u. jünger) gibt es eine Bayerische Meisterschaft, eine Zulassung ist nur über die Ranglisten des BVV und der ebf möglich!

Spielberechtigt:
Spielberechtigt sind alle Spieler, die einen gültigen gelben Jugendpass haben.

Anmerkung:
Die Meisterschaften sind offen, es ist also erlaubt, dass Spieler/Teams aus anderen Bezirken antreten!

Modus:
Der Modus richtet sich nach Anzahl der teilnehmenden Mannschaften:
Bis 5 Teams wird Jeder gegen Jeden gespielt.
Bis 8 Teams wird in Gruppen gespielt, so dass jede Mannschaft mind. 3 Spiele hat.
Ab 8 Teams wird im Double Out gespielt

Eine Mannschaft besteht aus genau zwei Spielern, es sind keine Auswechslungen während eines Turniers erlaubt. Der Veranstalter kann den Spielmodus kurzfristig ändern Spielregeln: Es werden ab dem Halbfinale zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte gespielt, ein möglicher Entscheidungssatz bis 15 Punkte!

Es gelten die offiziellen Beachvolleyballregeln des DVV.

Feldgröße:
Die Feldgröße beträgt 8x8m (Ausnahme: U13 6x6m).

Netzhöhen:
U18m (2,43m), U18w (2,24m), U17m (2,35m), U17w (2,20m),
U15m (2,20m), U15w (2,15m), U13m (2,10m), U13w (2,10m)

Schiedsgericht:
Das Schiedsgericht wird von den spielfreien Mannschaften gestellt, es ist hierbei keinerlei Schiedsrichterlizenz erforderlich aber wünschenswert!

Spielbälle:
Es wird pro Ausrichter ein Spielball vom Bezirk gestellt, weitere Spielbälle und Bälle zum Einspielen sind von den teilnehmenden Mannschaften mitzubringen oder vom Ausrichter zu stellen!

Verpflegung:
Für die Verpflegung ist der ausrichtende Verein verantwortlich, es sollte die Möglichkeit bestehen Getränke und einfache Speisen (Wurstbrötchen, Käsebrötchen, etc.) vor Ort zu kaufen.

Meldegeld:
Das Meldegeld beträgt grundsätzlich 10 € pro Team pro Meisterschaft.

Wichtig !!! Das Meldegeld wird vor Ort bezahlt!

Änderungen:
Sollten Meisterschaften verschoben werden oder sich der Spielbeginn ändern, werden die Mannschaften per E-Mail (unbedingt angeben) benachrichtigt und die Änderung auf der Oberfranken Homepage www.ofr.bvv.volley.de vermerkt.

Qualifikation:
Die ersten zwei Mannschaften in allen Altersklassen qualifizieren sich sicher für die Bayerischen Meisterschaften! Der Dritt- und Viertplatzierte kann sich auch anmelden, allerdings hat er bei ausreichender Meldezahl kein sicheres Startrecht!

Bay. Meisterschaft:
U19m/w am 05./06.07. in Vilsbiburg
U18m/w am 12./13.07. in Fürth
U17m/w am 26./27.07 in Schwandorf
U15m/w am 19./20.07. in Dachau
U13m/w am 26./27.07. in Schnaitenbach

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das BVV-Portal auf der Seite des Bayerischen Volleyballverbandes auf www.bvv.volley.de